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Fracking in Deutschland: Gesetzentwurf verzichtet auf 3.000-Meter-Grenze

22.06.2015 Vierzehn Tage vor Beschluss verschärfter Rahmenbedingungen für die Öl- und Gasförderung in Deutschland durch Fracking hat die Regierungskoalition die ursprünglich vorgesehene 3.000-Meter-Grenze aus dem Gesetztesentwurf gestrichen. Stattdessen soll sich die Bohrerlaubnis künftig auf die Gesteinsart beziehen.

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Wie die FAZ am Freitag berichtete soll die in Deutschland „seit Jahrzehnten unfallfrei praktizierte Suche und Förderung in und aus konventionellen Lagerstätten“ unter stark verschärften Umweltvorschriften möglich bleiben. Die aktive Suche nach Vorkommen soll allerdings künftig nur probehalber und zu Testzweicekn erlaubt werden – eine spätere Förderung setzt dann den umfangreichen Nachweis voraus, das jede Gefahr für Grundwasser und Umwelt ausgeschlossen bleiben. 

(as)

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