Markt

Frost & Sullivan: Hersteller von Schutzhandschuhen unter Druck

03.03.2004

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Eine Flut von Billigprodukten aus China und Fernost überrollt derzeit den europäischen Markt für Industrie-Schutzhandschuhe und stellt die Hersteller vor ernsthafte Herausforderungen. Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung Frost & Sullivan in einer aktuellen Analyse. Die mittelfristige Marktentwicklung schätzen die Berater entsprechend verhalten ein. Das Umsatzvolumen von derzeit 1,05 Mrd. Euro (2003) soll bis 2010 lediglich auf 1,26 Mrd. Euro ansteigen. Das entspricht einer durchschnittlichen Jahreswachstumsrate von 2,7 Prozent.


Neben Problemen wie Konkurrenz, Preisverfall oder der hohen Abhängigkeit der Hersteller von den Distributoren sieht der Bericht auch Chancen. Gute Aussichten werden Herstellern eingeräumt, die lukrative neue Nischensegmente identifizieren und nutzen können. Zusätzliche Möglichkeiten könnten sich aus der EU-Osterweiterung ergeben. Aufgrund der bereits vorhandenen Produktionsbasis sei der größte Zuwachs in Polen zu erwarten.

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