Gemeinsame Projekte im Iran

Gazprom und OMV wollen im Iran kooperieren

06.06.2017 Im Rahmen des St. Petersburgers Internationalen Wirtschaftsforums unterzeichnete Gazprom Neft mit OMV eine Absichtserklärung. Die Vereinbarung enthält das grundsätzliche Interesse beider Unternehmen an einer Zusammenarbeit in der Islamischen Republik Iran.

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OMV und Gazprom wollen Projekte im iranischen Öl- und Gasgeschäft gemeinsam angehen. (Bild: Gazprom)

Das Dokument beschreibt Projekte von gemeinsamem Interesse in der Öl- und Gasindustrie und wurde von Vadim Yakovlev, First Deputy General Director Gazprom Neft, und Johann Pleininger, OMV Vorstand verantwortlich für den Bereich Upstream, unterzeichnet. Mögliche Bereiche der Kooperation umfassen vorläufig Analyse, Bewertung und Studie von ausgewählten Öllagerstätten in der Islamischen Republik Iran gemeinsam mit der National Iranian Oil Company (NIOC).

„Der Mittlere Osten ist eine der wichtigsten Regionen in der langfristigen Entwicklungsstrategie von Gazprom Neft. Unser Unternehmen entwickelt ein großes Projekt im Badra Feld im Irak, führt geologische Erkundungen in der kurdischen autonomen Region des Landes durch und prüft die Möglichkeit der Teilnahme an der Entwicklung von zwei Blöcken im Iran. Aufgrund der umfangreichen Erfahrung der OMV im Mittleren Osten und im Iran, wären gemeinsame geologische Explorationen von Blöcken am effektivsten“, erklärt Yakovlev.

„Russland entwickelt sich zur neuen Kernregion der OMV im Upstream-Business und wir blicken auf eine langjährige Partnerschaft mit dem Land und mit russischen Öl- und Gasunternehmen zurück. Aktivitäten und Partnerschaften in Russland mit neuen Möglichkeiten im Mittleren Osten zu verbinden, passt in unsere Upstream-Strategie“, kommentiert Pleininger.

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