GEA: 12 Prozent mehr Aufträge in 2010

07.02.2011 Die Erholung der Absatzmärkte der GEA Group beschleunigte sich im Laufe des Jahres. Der Auftragseingang stieg um 12 Prozent auf 4.578 Mio. EUR. Im 4. Quartal verbuchte das Unternehmen mit 1.248 Mio. EUR an neuen Aufträgen aber bereits 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Das damit erreichte Niveau entspricht bereits wieder dem Durchschnitt des Vorkrisen-Jahres 2008. Der Umsatz, der dem Anstieg im Auftragseingang zeitlich verzögert folgt, erreichte wie von GEA vorhergesagt mit 4.418 Mio. EUR wieder das Vorjahresvolumen. Auch 2010 hat das Unternehmen besonderes Augenmerk auf die Qualität der Aufträge hinsichtlich Preis und Konditionen gelegt.

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GEA: 12 Prozent mehr Aufträge in 2010

Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group

In den von Preisdruck infolge temporärer Überkapazitäten geprägten Käufermärkten konnte die GEA ein EBIT vor Restrukturierungsaufwand von etwa 357 Mio. EUR erwirtschaften und damit die entsprechende EBIT-Marge um rund 50 bps auf 8,0 bis 8,1 Prozent steigern. Dies ist auch Einspareffekten aus den Ende 2008 eingeleiteten Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung zu verdanken. Der Restrukturierungsaufwand, der hauptsächlich im Segment GEA Heat Exchangers angefallen ist, belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 119 Mio. EUR, einschließlich aller Rückstellungen für die in 2011 noch planmäßig abzuschließenden Maßnahmen. Das EBIT nach Restrukturierungsaufwand betrug somit rund 237 Mio. EUR. Weitere Restrukturierungsmaßnahmen sind nicht geplant. Die nicht fortgeführten Geschäftsbereiche hatten erneut keinen Einfluss auf das Konzernergebnis. „Wir freuen uns, dass wir dieses für die GEA erfolgreiche Geschäftsjahr mit zwei sehr gut passenden Akquisitionen abschließen konnten“, bemerkte Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft und kündigte an: „Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vor dem Hintergrund dieser erfreulichen Zahlen eine auf 40 Cent je Aktie erhöhte Dividende vorschlagen“.

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