GEA erhöht den Auftragseingang – und den geplanten Stellenabbau

21.04.2015 Die GEA-Gruppe hat auf ihrer Hauptversammlung erste vorläufige Daten zur laufenden Geschäftsentwicklung bekanntgegeben: Demnach lag der vorläufige Auftragseingang des Düsseldorfer Maschinenbaukonzerns im ersten Quartal 2015 mit rund 1,1 Mrd. Euro etwa 8,7 % über dem Vorjahreswert. Außerdem gab der Konzern ein höheres Einsparpotenzial aus seinem Programm 'Fit for 2020' bekannt. Teil davon: der Wegfall von mehr Stellen als ursprünglich geplant.

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GEA erhöht den Auftragseingang – und den geplanten Stellenabbau

Die GEA-Gruppe mit Hauptsitz in Düsseldorf plant, bis 2020 ihre Konzernstruktur zu verschlanken (Bild: GEA)

Das organische Wachstum belief sich im ersten Quartal auf rund 3 %. Während die Gruppe einerseits Rückgänge aus den Kundenindustrien Öl und Gas sowie Marine verkraften musste, legte andererseits das Nahrungsmittel- und Getränkegeschäft zu. Der Konzernumsatz stieg insbesondere währungsbedingt um rund 5 % auf 1 Mrd. Euro.

Im Rahmen des derzeit laufenden Programms ‚Fit for 2020‘ konnte die Gruppe mittlerweile die geplante Struktur der beiden Business Areas Equipment und Solutions, des Global Corporate Center sowie der Ländergesellschaften weitestgehend fertigstellen. Auch der Shared Service Center läuft an: „Auf Basis einer eingehenden Analyse der gegenwärtigen Struktur der gesamten GEA Group haben wir in den vergangenen Monaten die künftige Zielorganisation entsprechend dem im August 2014 vorgestellten Grobkonzept erarbeitet und weitere Einsparpotenziale identifiziert“, erklärt Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der Gruppe. Die neue Konzernstruktur mit weniger Hierarchiestufen und verringerter Komplexität solle ihm zufolge bis Ende 2016 eingeführt sein und ab dem Geschäftsjahr 2017 jährliche Einsparungen von mindestens 125 Mio. Euro ermöglichen.

Der Hauptgrund für das erhöhte Einsparpotential liegt in einem höheren geplanten Stellenabbau, der mit der schlankeren Konzernstruktur einhergeht. Die Gruppe will demnach statt der zuvor geplanten 1.000 Stellen bis zum Abschluss des Programms rund 1.450 Stellen streichen.

Den genauen Bericht zum ersten Quartal 2015 legt der Konzern im Mai vor.

Hier finden Sie weitere Informationen von der GEA-Hauptversammlung am 16. April 2015.

(su)

 

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