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GEA liefert Technik zur Lithiumgewinnung in Australien

06.12.2016 Der Systemanbieter GEA hat einen größeren Auftrag für die Ausrüstung einer neuen Anlage zur Förderung und Aufbereitung von Lithium in Australien erhalten. Die Anlage gehört der australischen Niederlassung des Konzerns Tianqi Lithium, Auftraggeber ist MSP Engineering.

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GEA liefert Material zur Produktion von Lithium und Lithiumhydroxid nach Australien. (Bild: GEA)

GEA beliefert Tianqi Lithium in Australien mit Material zur Produktion von Lithium und Lithiumhydroxid. (Bild: GEA)

Die Anlage soll in Kwinana, 38 km südlich von Perth, in Westaustralien entstehen. Tianqi errichtet derzeit eine Anlage für die Abtrennung und Reinigung von Lithiumhydroxid. Dort sollen pro Jahr rund 161.000 Tonnen Spodumen-Konzentrat in 24.000 Tonnen Lithium-Hydroxid umgewandelt werden. Lithium-Hydroxid kommt unter anderem bei der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz.

Prozessanlagen zur Produktion von Lithiumhydroxid

GEA wird dabei Eindampf-, Kristallisierungs- sowie Trocknungstechnik für die Anlage liefern und installieren. Der Auftrag umfasst die Entwicklung, Fertigung, Prüfung und Inbetriebnahme der wichtigsten Prozessanlagen zum Erzeugen und Verpacken des reinen Lithiumhydroxid-Monohydrats (LiOH.H2O) sowie des Nebenprodukts getrocknetes Natriumsulfat. Die Abwicklung des Auftrages ist für 2017 geplant.

„GEA verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Realisierung von Anlagen zur Lithiumverarbeitung und hält hierfür ein breites Technologieportfolio bereit, das die gesamte Produktionskette der Lithiumherstellung abdeckt. Dazu zählt – neben den hier bestellten Komponenten – beispielsweise auch die Sprühtrocknung von Lithium, in der GEA einen sehr großen Weltmarktanteil aufweisen kann“, so Niels Erik Olsen, Vorstandsmitglied der GEA Group Aktiengesellschaft und verantwortlich für die Business Area Solutions.

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