Auftragseingang und Ergebnis gesunken

GEA startet verhalten ins Jahr 2018

13.04.2018 Der Maschinen- und Anlagenbauer GEA hat die vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2018 vorgelegt: Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr zwar gestiegen, Auftragseingang und Ergebnis gingen jedoch zurück. Trotzdem hat das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt.

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Anlagenbauer GEA hat sein Jahresziel für 2017 trotz eines starken vierten Quartals nicht erreicht. Gründe sind fehlende Aufräge und ein starker Euro. (Bild: GEA)

Das erste Quartal 2018 lief für GEA eher enttäuschend. (Bild: GEA)

Der Auftragseingang beträgt im ersten Quartal 2018 voraussichtlich rund 1,1 Mrd. Euro. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum etwa 40 Mio. Euro mehr. Der Umsatz steigt um ca. 30 Mio. auf rund 1,04 Mrd. Euro. Beim operativen Ergebnis (Ebitda) erzielt GEA voraussichtlich etwa 65 Mio. Euro – gegenüber 96 Mio. Euro im Vorjahr.

Bereich für kundenspezifische Lösungen enttäuscht

Der Auftragseingang ging besonders im Geschäftsbereich Solutions, der die kundenspezifischen Lösungen des Unternehmens umfasst, zurück. Auch das Umsatzvolumen lag hier im März rund 30 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Die im Januar und Februar – insbesondere in den amerikanischen Gesellschaften – enttäuschende Brutto-Marge hat sich zwar im März verbessert, bleibt aber nach wie vor hinter dem Vorjahr zurück.

Im Geschäftsbereich Equipment – standardisierte Lösungen – stieg der Auftragseingang im ersten Quartal insgesamt organisch um mehr als 10 %, wozu alle Produktgruppen beitrugen. Die Unternehmenssparte hatte jedoch mit negativen Währungs- und Produktmix-Effekten – wiederum vor allem in den USA – zu kämpfen.

Zweites Quartal 2018 ist entscheidend

Trotzdem hält GEA an seinem zuvor gegebenen Ausblick auf die Geschäftsentwicklung für 2018 fest. Dabei wird es nach Einschätzung des Unternehmens vor allem auf die Entwicklung des Auftragseingangs im laufenden zweiten Quartal 2018 ankommen. GEA hofft darüber hinaus auf den Erfolg von bereits eingeleiteten Maßnahmen, um Kosten einzusparen sowie die Ergebnisbeiträge in Nordamerika zu verbessern.

(jg)

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