GEA steigert Auftragseingang im 3. Quartal um rund 6 Prozent

04.11.2013 Der Düsseldorfer Maschinenbaukonzern GEA hat den Auftragseingang im 3. Quartal 2013 um rund 6 % auf 1,509 Mrd. Euro gesteigert, was bereinigt um Portfolioveränderungen und deutlich gegenläufige Währungseffekte einer Steigerung um 5,8 % entspricht.

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GEA steigert Auftragseingang im 3. Quartal um rund 6 Prozent

GEA hat sich im 3. Quartal 2013 besonders mit den beiden stark auf die Nahrungsmittelindustrie ausgerichteten Segmenten gut entwickelt; aber auch das Segment Heat Exchangers (das verkauft werden soll) hat seinen Auftragseingang gesteigert (Bild: GEA)

Weiterhin positiv haben sich dabei insbesondere die beiden stark auf die Nahrungsmittelindustrie ausgerichteten Segmente Mechanical Equipment und Process Engineering entwickelt. Das Segment Heat Exchangers (von dem sich GEA trennen will) konnte seinen Auftragseingang im Berichtsquartal bereinigt um Währungseffekte sowie um einen suspendierten Großauftrag aus dem Vorjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,2 % steigern.

Der Konzernumsatz stieg im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 4,4 % auf 1,459 Mrd. Euro. Das operative Ebitda des Konzerns, also bereinigt um Effekte aus Kaufpreisallokationen und Einmaleffekte, hat sich um 1,3 % auf 172 Mio. Euro erhöht. Die entsprechende Ebitda-Marge stieg damit auf 11,8 % vom Umsatz. Die operative Ebit-Marge blieb mit 10,0 % vom Umsatz stabil.

„Unser zweistelliges organisches Wachstum des Auftragseingangs aus dem Nahrungsmittel- und Getränkebereich seit Jahresbeginn liegt über den allgemeinen Wachstumsraten des Maschinenbaus. Dank dieser Entwicklung lag das organische Wachstum unserer 5 Kernsegmente im Quartal insgesamt über 9 % . Verbunden mit unserer starken operativen Ebit-Marge von 10 % im dritten Quartal, unterstreicht dies die starke Marktposition der GEA in anspruchsvollen Endmärkten. Unser Segment GEA Food Solutions hat im abgelaufenen Quartal wie erwartet ein positives Ergebnis erzielt“, sagte Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender des Maschinen- und Anlagenbaukonzerns.

Trotz der mehrfach vom IWF reduzierten Konjunkturprognosen für 2013 erwartet die GEA bei der Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr für den Gesamtkonzern ein moderates organisches Wachstum des Umsatzvolumens. Dieses wird von den zukünftigen 5 Kernsegmenten getragen, deren organisches Umsatzwachstum im Durchschnitt über 5 % liegen soll.

(dw)

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