Speichermodul denkt mit

Geräte-Datenmanagement für Durchfluss- und Füllstandmesstechnik

Anlagenbau
Chemie
Pharma
Ausrüster
Planer
Betreiber
Einkäufer
Manager

07.10.2015 Stetig wachsende Sicherheitsanforderungen, erhöhte Nachweispflicht und steigender Bedarf an hoher Anlagenverfügbarkeit: Hier gewinnt Datenmanagement für Feldgeräte immer mehr an Bedeutung. Für den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen, wie beispielsweise der chemischen oder petrochemischen Industrie, gilt dies umso mehr.

Anzeige

Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Den Anwenderwunsch nach einfachem Komponententausch ohne Datenverlust erfüllt der Datenspeicher Historom im Zweileiter-Gerätekonzept. Schon bei der Inbetriebnahme wird die gesamte Gerätekonfiguration automatisch gespeichert.
  • Das Speichermodul ist unverlierbar mit dem Gehäuse verbunden und kopiert automatisch die komplette Gerätekonfiguration auf die neue Elektronik.
  • Der Speicher zeichnet  in einem Ereignis-Logbuch alle wichtigen Prozess- und Geräteereignisse auf.

Folgende Anforderungen stehen beim Datenmanagement für den Anlagenbetreiber im Vordergrund:

  • Dokumentation der Messstelle im Rahmen der Nachweispflicht von Anlagen;
  • einfache und sichere Wartung und Reparatur durch Austausch von Komponenten ohne Neuparametrierung oder Abgleich;
  • Nachvollziehbarkeit von Anlagenzuständen und etwaigen Störeinflüssen;
  • Nachvollziehbarkeit von Parametrieränderungen bei sicherheitsgerichteten Messstellen.

Sinnvolles Geräte-Datenmanagement:
Anlagensicherheit rauf, Kosten runter

Das Speichermodul Historom ist Hauptbestandteil im Datenmanagement-Konzept der neuen Zweileiter-Geräte. Es ermöglicht viele neue, für den sicheren Anlagenbetrieb wichtige Funktionalitäten. Historom ist unverlierbar mit dem Transmittergehäuse der Geräte verbunden. Es speichert automatisch und sicher alle zum Messgerät gehörenden Daten wie Sensor-, Parametrier- und Kalibrierdaten. Der Speicher zeichnet  in einem Ereignis-Logbuch alle wichtigen Prozess- und Geräteereignisse auf. Hierzu gehören Aufstartvorgänge des Gerätes, Gerätezugriffe, Änderungen der Parametrierdaten, Prozess- und Gerätefehler, Messbereichsüberschreitungen und Übertemperaturen.

Sämtliche aufgezeichneten Daten werden mit Zeitstempel über den integrierten Betriebsstundenzähler hinterlegt. Dies gewährleistet immer maximale Transparenz und Nachvollziehbarkeit auch zu den Historiedaten der Messstelle. Die Kategorisierung eventueller Prozess- und Gerätefehler nach NE 107 – Selbstüberwachung und Diagnose von Feldgeräten – ermöglicht ein zielgerichtetes, schnelles Einleiten geeigneter Maßnahmen durch den Anlagenfahrer am Gerät oder über das Leitsystem. Auch sämtliche Summenzählerstände werden gespeichert und beispielsweise bei einem Elektroniktausch sicher übertragen.

Optional unterstützt der Datenspeicher die im Gerät integrierte Vierkanal-Linienschreiber-Funktion und bis zu 1.000 Messdaten. Die Datenübertragung kann einfach und mit Hilfe des einheitlichen Bedientools Fieldcare erfolgen. Zusätzlich ist eine Datensicherung über das Geräte-Display möglich.

Heftausgabe: Oktober 2015
Seite:
Peter Dietrich,  Fachverantwortlicher Durchflussmesstechnik Endress+Hauser

Über den Autor

Peter Dietrich, Fachverantwortlicher Durchflussmesstechnik Endress+Hauser

Peter Dietrich, Fachverantwortlicher Durchflussmesstechnik Endress+Hauser

Loader-Icon