Schüttgut-Anlage

Geroldinger schließt Harnstoff-Projekt ab

10.01.2017 Der oberösterreichischen Schüttgut-Spezialist Geroldinger hat ein Projekt zur Harnstoff-Feindosierung beim Unternehmen Fundermax erfolgreich abgeschlossen. Besondere Herausforderung war dabei die hygroskopische Eigenschaft des Schüttguts.

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Geroldinger schließt Harnstoff-Projekt ab

Das Spezial-Silo ist für die Lagerung von 60 t Harnstoff ausgelegt. (Bild: Geroldinger)

Spanplatten, wie sie das Unternehmen Fundermax herstellt, zählen hinsichtlich ihrer benötigten Menge zu den bedeutendsten Produkten der Holzstoff-Industrie. Für ihre Produktion ist neben Flammschutzmittel auch den extrem schwierig zu lagernden Harnstoff nötig. Da es sich hierbei um ein sehr hygroskopisches Schüttgut handelt, das durch seine Fähigkeit zur Wasseraufnahme harte Krusten bilden kann, wird dieses üblicherweise in Big-bags oder offen in Hallen aufbewahrt – eine Silolagerung gilt aufgrund möglicher Verklumpungen und Verkrustungen als sehr riskant.

„Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, von einer großen Menge Harnstoff auf eine sehr kleine Menge herunter zu dosieren, um den nachstehenden Prozess optimal versorgen zu können“, beschreibt der Geschäftsführer Walter Geroldinger die wesentliche Aufgabenstellung. Der Schüttgut-Spezialist schaffte für die Lagerung von 60 t Harnstoff (circa 2 Silo-LKWs) mit einem achteckigen Multigon-Silo (65 m³) eine platzsparende und umweltfreundliche Lösung. Dieses Spezial-Silo begünstigt durch seine flexiblen Wände eine leichtere Krustenlösung und ermöglicht mithilfe des Oszillomat-Systems eine gleichmäßige Austragung des Harnstoffs. Um Mengen-Abweichungen zu vermeiden und eine konstante Schüttgutabgabe zu ermöglichen, installierte das Unternehmen zur Einbringung in den Kundenprozess Dosierschnecken, die die erforderliche Harnstoff-Mikrodosierung sicherstellen.

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