Grüner Daumen: Air Products verbessert CO2-Bilanz

22.08.2013 Der Industriegaseanbieter Air Products hat sich zum Ziel gesetzt, seine CO2-Bilanz im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung zu verbessern, ohne jedoch an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Zu diesem Zweck richtet das Unternehmen derzeit schrittweise zusammen mit dem Logistikunternehmen Géodis einen Schienen-Straßen-Verkehr für den Transport von Gasflaschen zwischen seinen verschiedenen Werken ein.

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Grüner Daumen: Air Products verbessert CO2-Bilanz

Lkw mit Gasflaschen und dem Aufdruck des Mottos (Bild: Air Products)

Den Anfang macht das Air Products Depot in L‘Isle d‘Abeau (Vorort von Lyon in Frankreich). Seit Februar 2013 schickt das Depot seine Gasflaschen für Reinst- und Spezialgase per Zug zum Befüllen an das Werk Keumiée in Belgien bzw. Gasflaschen mit medizinischen und Industriegasen an das Depot Templemars (Vorort von Lille in Frankreich). Im Rahmen des logistischen Gesamtkonzeptes nimmt dabei ein Sattelschlepper zweimal pro Woche einen 45-Zoll-Wechselbehälter im Werk Lyon auf und transportiert ihn zum Rangierbahnhof Venissieux, wo er auf einen Zug verladen und über Nacht zum Rangierbahnhof nach Lille befördert wird. Dort lädt man den Wechselbehälter wieder auf einen Lkw, der ihn nach Charleroi oder zum Werk Templemars bringt. Die Rückfahrt verläuft nach dem gleichen multimodalen Transportprinzip. Dabei besteht jede Ladung bei Hin- und Rückfahrt aus 14 Ladeeinheiten mit je 16 Gasflaschen, das sind mehr als 3.300 Gasflaschen pro Jahr.

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