Markt

Grundfos investiert in Elektronikproduktion

23.10.2008

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Vor kurzem ging bei der Grundfos Pumpenfabrik in Wahlstedt eine neue Fertigungsstraße für Leiterplatten in Betrieb. Die international aufgestellte Grundfos-Gruppe investierte rund 5 Millionen Euro in die moderne Elektronikproduktion. Jährlich fertigen 40 Mitarbeiter in zwei Schichten rund 200000 Steuerungen. Erstmals in der Geschichte des Konzerns wurde damit die Herstellung von Elektronikbauteilen außerhalb des Stammsitzes in Bjerringbro/Dänemark aufgenommen. Die Leiterplatten dienen der mechanischen Befestigung und elektrischen Verbindung elektronischer Bauteile zum Steuern von Pumpensystemen.

Es habe eine gewisse Zeit gedauert, bis die Entscheidung fiel, die Elektronikproduktion von Dänemark nach Deutschland zu verlegen, so Stephan Göttsche, Geschäftsführer der Pumpenfabrik. Die Verfügbarkeit hoch qualifizierter Fachkräfte sprach ebenso für die Standortwahl wie die lokale Nähe zur Pumpenproduktion in Wahlstedt. Auch andere logistische Überlegungen spielten eine Rolle: „Grundfos richtet sich als Konzern neu aus, und die ehrgeizigen Wachstumsziele der kommenden Jahre erfordern neue Wege.“

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