Energie & Utilities

Hafen Rotterdam: LNG-Importe um 26 Prozent gesunken

13.02.2017 Der Import von flüssigem Erdgas (LNG) hat sich im vergangenen Jahr weniger gelohnt als zuvor: Am Rotterdamer Gate-Terminal ist der Umschlag gegenüber dem Vorjahr um 26,1 % gesunken, berichtet der Hafenbetreiber.

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Am Hafen Rotterdam wurden 2016 weniger Güter umgeschlagen. Auf der neuen Fläche Maasvlakte 2 begann das Unternehmen Sif allerdings mit der Konstruktion von Monomasten für Offshore-Windkraftanlagen. (Bild: Port of Rotterdam)

Der Import von LNG per Tankschiff lohnt sich dann, wenn es am Weltmarkt zu Schwankungen bei Angebot und Nachfrage kommt. Diese Schwankungen (Arbitrage) waren im vergangenen Jahr offenbar geringer, als 2015: In der Folge sank der Umschlag von LNG am Gate-Terminal in Rotterdam um 26,1 % auf 1,7 Mio. Tonnen, gab der Hafenbetreiber Port of Rotterdam in der vergangenen Woche bekannt.

Insgesamt sei der Güterumschlag in Rotterdam in 2016 um 1,1 % auf 461 Mio. Tonnen gesunken – Rückgänge waren vor allem bei Erzen und Kohle zu verzeichnen. Als Gründe wurden billiger Stahl aus China und das Abschalten von Kohlekraftwerken in den Niederlanden angegeben. Aufgrund des Ausbaus von Solar- und Windenergie sei der Kohleimport um 7,3 % auf 28,4 Mio. Tonnen zurückgegangen.

(as)

 

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