Markt

Harburg-Freudenberger für Jatropha gerüstet

16.10.2008

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An Jatropha interessierte Investoren erhalten bei Harburg-Freudenberger neben den Maschinen für die Verarbeitung dieser alternativen Ölpflanze auch Unterstützung bei Planung und Inbetriebnahme von Anlagen. Die tropische Pflanze, umgangssprachlich auch als Brechnuss bekannt, wird als viel versprechende Alternative zu Raps und Sonnenblumen für die Produktion von Bio-Diesel gehandelt. Viele der Argumente, die gegen die Energiegewinnung aus Nutzpflanzen vorgebracht werden, treffen auf Jatropha nicht zu. Gängige Press- und Extraktionsverfahren können ohne Umrüstung auch auf Jatropha angewandt werden, sodass die Produktionsumstellung keine Probleme bereitet.

Da die Pflanze fünf Jahre bis zur Erntereife benötigt und die Forschungen auf diesem Gebiet noch recht jung sind, existieren bisher keine erntefähigen Groß-Plantagen. „Eine Investition in Raffinationsanlagen lohnt sich, denn der Markt befindet sich derzeit im Wachstum und ist offen für Neuinvestoren“, so die Einschatzung von Josef-Werner Schneider, Sales-Manager bei Harburg-Freudenberger. „Derzeit wird Jatropha hauptsachlich auf kleinen Plantagen in Afrika angebaut. Dafür haben wir eigens ein kleines Modell der bewahrten EP-Schneckenpresse verfügbar. Langfristig konzentrieren sich die Pläne für die Massenproduktion von Jatropha-ÖI jedoch auf Europa.“

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