Fördert bis 280 °C

Heißwasserpumpen

25.03.2009 Während Wasser bis 100 °C problemlos mit Pumpen mit Wellendichungen gefördert werden kann, müssen bei höheren Temperaturen spezielle Heißwasserpumpen eingesetzt werden.

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Um ein Verdampfen zu verhindern, wird dazu das Wärmeträgersystem unter Druck gesetzt – bei 250 °C sind bereits 40 bar notwendig. Dies belastet Umwälzpumpen und Abdichtungssysteme enorm. Dickow Pumpen hat eine breite Palette an Heißwasserpumpen für Temperaturen bis 280 °C und Drücke bis 80 bar entwickelt. Für Temperaturen bis 280 °C und Drücke bis 80 bar kommt die Hochdruckausführung HPL/HPR zum Einsatz. Deren Gehäuse wurde so überarbeitet, dass nun bessere Wirkungsgrade und höhere Differenzdrücke erreicht werden. Mit sechs Baugrößen werden Förderhöhen bis 62 m erreicht. Die Gehäuse bestehen aus hochtemperaturbeständigem Stahlguss, die Mittelachsaufhängung ist Standard. Verstärkte Kugellager sorgen für lange Standzeiten der Lager. Als Wellenabdichtung kommt bis 210 °C eine lufgekühlte Standard-Gleitrindichtung mit externem Luftkühler zum Einsatz. Für Temperaturen bis 280 °C wird ein wassergekühlter Wärmeübertrager verwendet. Daneben können auch magnetgekuppelte Antriebe eingesetzt werden.

Für Temperaturen bis 190 °C und 22 bar basieren die Systeme auf Chemie-Normpumpen. Bis 238 °C und 45 bar kommt die Baureihe NHL zum Einsatz. Deren Gehäuse besteht aus hochtemperaturbeständigem Stahlguss. Verbreiterte Dichtflächen und warmfeste Dehnschrauben verhindern dabei Leckagen.

Achema 2009, Halle 8.0, Stand P25

Keywords: Heißwasserpumpe, Kreiselpumpe

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