Kunststoff schafft Formenvielfalt

Herstellungsverfahren für Temperaturfühler Plastosens T

09.11.2017 Mit Plastosens T präsentiert Jumo ein neues Verfahren zur Herstellung von Temperaturfühlern. Die Sensoren werden dabei nicht wie bisher üblich in einem Metallrohr vergossen, sondern im Spritzgussverfahren mit Kunststoff ummantelt.

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Entscheider-Facts

  • sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten
  • geringes Gewicht
  • geeignet für -50 bis 200 °C

Ein großes Plus bei Sensorik aus Kunststoff ist die große Gestaltungsfreiheit – die Temperaturfühler passen sich an die jeweilige Einbausituation an. Aktuell sind ein Fühler mit einer Isolationsfestigkeit von 5 kV für den Einsatz in Transformatoren, ein vibrationsfester Einsteckfühler für das Medium Öl und ein wasser- und dampfdichter Fühler für Sterilisationsanwendungen in der Entwicklung. Die Temperaturfühler eignen sich für Bereiche von -50 bis 200 °C. Durch Spezialkunststoffe kann dabei eine vergleichbare Wärmeleitfähigkeit wie bei Metall erzielt werden.

Die Temperaturfühler entstehen in enger Zusammenarbeit mit Kunden. Der Prozess startet mit einer Machbarkeitsprüfung und einem Designvorschlag und führt über die Konstruktion und Simulation der Temperaturfühler zum Bau der Spritzguss-Werkzeuge. Nach einer Bemusterungsphase starten die Prüfungen, an deren Ende ein funktionsfähiger Prototyp und die Serienproduktion stehen. Mit Hilfe einer Software können bereits sehr früh im Entwicklungsprozess das Ansprechverhalten und die Wärmeableitfähigkeit des geplanten Sensors simuliert werden.

Mehr Details auf der Website des Herstellers.

JUMO_plastoSENS

Die Temperaturfühler sind in fast jeder denkbaren Form möglich, wie diese Computermodelle zeigen. Bild: Jumo

 

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