Plug&Play bei 2.000 °C

Hochgeschwindigkeits-LWIR-Wärmebildkamera FLIR A6750sc SLS

05.01.2016 Die Flir A6750sc SLS verfügt über einen gekühlten Strained Layer Superlattice (SLS) Detektor, der im Wellenlängenbereich von 7,5 bis 9,5 µm gestochen scharfe LWIR-Wärmebilder mit 640x512 Pixel Auflösung erzeugt. Die Kamera überträgt temperaturkalibrierte Rohdaten via Gigabit-Ethernet zu einem PC zur Livebildanzeige und -aufzeichnung. Mit der Research-IR Max-Software ist es möglich, Daten zu überwachen, zu erfassen, zu analysieren und weiterzugeben.

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Entscheider-Facts

  • 640 × 512 Pixel
  • bis 2.000 °C
  • Empfindlichkeit

Bild für Post 55813

Die Kamera erzeugt im Wellenlängenbereich von 7,5 bis 9,5 µm gestochen scharfe LWIR-Wärmebilder mit 640×512 Pixel Auflösung (Bild: Flir)

Mit ihrem Snapshot-Detektor ist die Applikation in der Lage, sämtliche Pixel einer Szenerie gleichzeitig mit Integrationszeiten von unter 190 µs (bereits bei Raumtemperaturszenen) „zu belichten“. Dies ist besonders wichtig beim Überwachen von schnell bewegten Objekten und dynamischen Szenen, zur Vermeidung von Bewegungsunschärfe. Im Teilbildmodus ermöglicht die Kamera Bildwiederholraten von 4,1 kHz. Mit ihrer Gig-E Vision-Schnittstelle zum Übertragen der digitalen Rohdaten und dem Gen-I-Cam-Interface zur Kamerasteuerung ist das Gerät laut Hersteller eine echte Plug&Play-Wärmebildkamera. Als zusätzliche Schnittstelle steht ein analoger BNC-Videoausgang zur Verfügung. Gigabit-Ethernet und das analoge Videosignal sind gleichzeitig aktiv und ermöglichen, unabhängig voneinander ausgelesen, eine größere Flexibilität für Aufzeichnung und Anzeige. Für besondere spektrale Anforderungen stehen diverse Warm- und Kaltfilteroptionen zur Verfügung. Außerdem ist die Kamera mit Dritthersteller-Software wie Mathworks Matlab kompatibel.

 

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