Sturmwarnung

Hurrikan Irma: BASF schließt Standort auf Puerto Rico

08.09.2017 Als Vorsichtsmaßnahme gegen den Wirbelsturm „Irma“ hat der Chemiekonzern seinen Standort auf Puerto Rico vorübergehend stillgelegt. Irma ist der schwerste jemals gemessene Tropensturm in der Region.

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Nach Hurrikan „Harvey“ in Texas ist „Irma“ der zweite Sturm in kurzer Zeit, der für gedrosselte oder stillstehende Produktion sorgt. Der BASF-Standort Manatí auf Puerto Rico hat rund 250 Mitarbeiter. Das Unternehmen gab die Schließung gegenüber der Deutschen Presseagentur bekannt. Der Konzern habe für jeden Standort einen Wetter-Notfallplan und verfolge die Entwicklung von Irma, um Mitarbeiter, Produktion und Umfeld zu schützen, so eine Unternehmenssprecherin.

„Irma“ hat bereits über zehn Menschenleben gefordert und mehrere Karibikinseln nahezu vollständig verwüstet. Puerto Rico war nicht direkt betroffen, der vorbeiziehende Wirbelsturm verursachte dort jedoch Überschwemmungen und großflächige Stromausfälle. Der Sturm nähert sich derzeit dem US-Bundesstaat Florida, wo die Regierung weitreichende Evakuierungen angeordnet hat. Wegen der vielen Menschen, die den Bundesstaat verlassen wollen, droht bereits Treibstoffknappheit.

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