Markt

IAT-Studie zur Neustrukturierung in der chemischen Industrie

09.08.2004

Anzeige

Die Umstrukturierung und Neuorientierung der chemischen Industrie in Deutschland und im internationalen Rahmen, ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sind Thema einer Studie, die das Institut Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen) veröffentlicht hat. Im Mittelpunkt der Untersuchung, die in Kooperation mit dem Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) und dem Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) durchgeführt wurde, stehen die Grundstoffchemie und die Spezialchemie, die sich seit einiger Zeit in einer tief greifenden Neuordnung befinden. Statistische Analysen, Auswertungen von Geschäftsberichten und Expertengespräche bilden die Grundlage der Studie.


Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die langfristige Sicherung von Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit eine Herausforderung ist, die nicht nur die einzelnen Unternehmen betrifft. Sie stellt sich auch für das Innovationssystem in dieser Branche insgesamt. Dies betrifft vor allem die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Anwendung, die langfristige Sicherung qualifizierten Personals und die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Innovationsfähigkeit. Günstige Markt-, Produktions- und Forschungsbedingungen müssten zusammenkommen, um den Chemiestandort Deutschland attraktiv zu halten.

Loader-Icon