Markt

Industriepark Wolfgang auf Wachstumskurs

18.06.2007

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Der Industriepark Wolfgang und seine Betreibergesellschaft Industriepark Wolfgang (IPW) GmbH sind auf Wachstumskurs. Der auf Spezialchemie, Materialtechnologie und Pharma ausgerichtete Park ist der drittgrößte seiner Art in Hessen. Für die international tätigen Unternehmen Degussa, Umicore und Dentsply ist Wolfgang der wichtigste Standort für Forschung und Anwendungstechnik weltweit.

Das Wachstum ist sichtbar. So weiht der Degussa-Geschäftsbereich Exclusive Synthesis & Catalysts noch in diesem Monat neue Produktionsgebäude zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe ein. Die Materialtechnikgruppe Umicore vollendete jüngst die zweite Bauphase des weltgrößten Autokatalysatoren-Testzentrums, und der Dentaltechnikspezialist DeguDent errichtet derzeit eine neue Halle, in der verschiedene Produktlinien – darunter Zirkonoxidkeramik – gefertigt werden. Zusammen mit ihrer Muttergesellschaft Degussa baut die IPW ein neues Lagezentrum. Insgesamt wurden und werden zurzeit in Wolfgang rund 38 Mio. Euro investiert. Damit verknüpft ist die Schaffung von mindestens 80 hoch qualifizierten Arbeitsplätzen.

Der Parkbetreiber will gemeinsam mit den Kunden am Standort wachsen. Zu den Wachstumsschritten zählen die Ansiedlung neuer Unternehmen und – im regionalen Umfeld – selektives Wachstum mit ausgewählten Dienstleistungen. Neben der SolviCore, die Membranen-Elektronen-Einheiten für Brennstoffzellen entwickelt und produziert, kam 2007 das Degussa-Projekthaus Functional Films & Surfaces nach Wolfgang. Mit potenziellen Investoren aus den Branchen Chemie und Pharma werden Gespräche geführt.

Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete die IPW einen Umsatz von 112 Mio. Euro, 5,3 % mehr als im Vorjahr. Zwei Drittel des Umsatzes erzielte die Gesellschaft mit Tochterfirmen und Geschäftsbereichen der Degussa, ein Drittel mit externen Kunden am Standort und im regionalen Umfeld. Auch das erste Quartal 2007 entwickelte sich positiv. Über das gesamte Jahr gesehen erwartet die IPW einen stabilen Geschäftsverlauf.

Die gute Ertragslage der Unternehmen im Industriepark spiegelt sich bei den Arbeitsplätzen wider. Deren Gesamtzahl blieb trotz zahlreicher Umstrukturierungen in den vergangenen Jahren mit rund 4500 konstant. Im Herbst beginnen 105 Jugendliche eine Lehre im größten Ausbildungszentrum des Main-Kinzig-Kreises, so viele wie nie zuvor und 17 % mehr als 2006.

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