Industriepark Wolfgang will mit Services außerhalb des Standorts wachsen

15.02.2011 Die Industriepark Wolfgang GmbH, Hanau, will auch außerhalb des eigenen Standorts und außerhalb des Evonik-Konzerns wachsen. Das gab der neue Geschäftsführer der IPW, Dr. Franz Merath, heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

Anzeige
Industriepark Wolfgang will mit Services außerhalb des Standorts wachsen

IPW-Geschäftsführer Dr. Franz Merath erläutert die veränderte Organisation des Industrieparks Hanau. Im Hintergrund: Standortleiter Dr. Gerhard Haubrich (Bild: ipw)

Die IPW bietet ihre Infrastrukturdienstleistungen jetzt innerhalb des seit Oktober bestehenden Evonik-Geschäftsbereichs Site Services an. Unter dem Dach von Site Services sind die Dienstleistungen an acht großen deutschen Chemiestandorten von Evonik Industries gebündelt, weitere Standorte sollen im Laufe des Jahres hinzukommen. „Ziel ist es, die standortübergreifende Zusammenarbeit zu intensivieren und zu expandieren“, erläuterte der neue Geschäftsführer der IPW GmbH, Dr. Franz Merath. Laut Merath liegt der Geschäftsanteil den die Site Services außerhalb des Evonik-Konzerns erwirtschaften, bereits bei 40 Prozent. „Es ist erklärtes Ziel, dass dieser weiter steigen soll.“ Merath ist innerhalb der neuen Servicestruktur der Evonik für den Bereich Logistik zuständig. Daneben beinhaltet der Geschäftsbereich die Elemente Standortmanagement, Technik, Ver- und Entsorgung. Derzeit, so Merath, werden innerhalb des Geschäftsbereichs die „Best Practices“ analysiert: „Schon jetzt ist klar, dass durch den Verbund der Site Services die Wettbewerbsfähigkeit steigt“. Laut Merath ist das Geschäftsjahr 2011 sehr gut angelaufen und sei die Produktion am Standort Hanau stark ausgelastet.

Standortleiter Dr. Gerhard Haubrich erläuterte für den Standort Hanau Wolfgang die derzeitigen Schwerpunkte. Neben der Ausbildung, die – so Haubrich – an einem Forschungs- und Entwicklungsstandort einen wichtigen Schwerpunkt bildet, soll der Chemiestandort zu einem „Grünen Industriepark“ entwickelt werden. Dazu sind derzeit Energieeffizienz-Projekte für Gebäude geplant und wurden bereits Solarinstallationen realisiert. „Ziel ist es, für Neubauten ´Null-Energie-Büros´zu realisieren“, so Haubrich.

Loader-Icon