Sandbox mit Linux-Programmierumgebung

Industrierouter EBW-Serie

23.09.2016 Da die lokale Erfassung, Vorverarbeitung oder Auswertung von Prozessdaten immer wichtiger wird, stattet Insys Icom nun auch Basic-Industrierouter der EBW-Serie mit einer Sandbox aus. In dieser sicheren embedded Linux-Umgebung lassen sich individuelle Skripte oder Programme unabhängig von Router-Firmware und -Konfiguration programmieren und ausführen.

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Entscheider-Facts

  • flexibles System
  • unabhängige Programmierumgebung
  • 100 MB Speicher

Industrierouter EBW-Serie

Die EBW-Routerserie ermöglicht sicheres Arbeiten in der Sandbox. (Bild: Insys)

Die Programmierumgebung verfügt über ein permanentes Dateisystem mit 50 MB und stellt 100 MB Speicher für Nutzerdaten bereit. Anwender erhalten damit eine ebenso wirtschaftliche wie effiziente Möglichkeit, die Router für unterschiedliche M2M- und IoT-Anwendungen einzusetzen. Außerdem lassen sich die um die Sandbox erweiterten Geräte vollumfänglich in die INSYS Smart IoT-Plattform integrieren: Das flexible, hoch-vorintegrierte Ecosystem für M2M- und IoT-Anwendungen stellt sämtliche Kommunikationselemente für die Realisierung von IoT-Konzepten bereit. Bei allen bereits im Einsatz befindlichen EBW-Routern lässt sich die Sandbox mit dem Firmware-Update INSYS OS 2.12.10 nachrüsten. Die aktuelle OS-Version unterstützt unter anderem auch das VLAN-Tagging für Anschlüsse der Deutschen Telekom.

Die Router der Baureihe sind aufgrund des gezielten Zuschnitts auf reines, sicheres Routing auch für Massenapplikationen geeignet, wie beim Vernetzen von Fertigungsinseln, im Smart Grid und im IT-Umfeld. Die Kommunikationsgeräte sind in Varianten für Ethernet, HSPA, WLAN, WLAN/ HSPA und LTE erhältlich. Zur Anbindung lokaler Anwendungen dient eine LAN-Schnittstelle. Mit Ausnahme der Ethernet-Variante verfügen alle Ausführungen über einen 2-Port-Switch, von denen ein Port auch als LAN-extern für Redundanzzwecke genutzt werden kann. VPN und eine Stateful Firewall sind integriert. 1611ct904

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