Ineos erhält Kreditzusage für Shale-Gas-Investition an schottischem Cracker

22.07.2014 Der Schweizer Chemiekonzern Ineos hat von der britischen Regierung eine Zusage über Kredite in Höhe von 290 Mio. Euro erhalten. Das Geld will der Konzern in den Bau eines Ethan-Lagertanks investieren, um den Cracker des Raffineriestandorts auf amerikanisches Schiefergas umzustellen.

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Ineos erhält Kreditzusage für Shale-Gas-Investition an schottischem Cracker

Ineos will seinen Crackerstandort im schottischen Grangemouth auf Schiefergas aus den USA umrüsten – Bild: Afunbags – fotolia

Bislang wurde der Ethan-Cracker am schottischen Petrochemiestandort Grangemouth mit Gas aus der Nordsee betrieben. Da diese Felder allerdings nahezu erschöpft sind, plant der Chemiekonzern die Umstellung auf amerikanisches Schiefergas. Dazu soll ein Terminal zur Regasifizierung von LNG aus den USA sowie ein Ethan-Lagertank gebaut werden.

Der Standort Grangemouth war im Herbst des vergangenen Jahres in die Schlagzeilen geraten, weil der Betreiber Ineos im Streit mit einer lokalen Gewerkschaft mit der Schließung der Raffinerie gedroht hatte. Die Vorgänge hatten damals Entsetzen in der lokalen Bevölkerung sowie der schottischen und britischen Politik ausgelöst. 

(as)

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