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InfraServ Knapsack meldet Rekordergebnis – optimistischer Ausblick für 2009

16.02.2009

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Mit einer Gewinnsteigerung von über 20 Prozent hat der Chemieparkbetreiber und industrielle Dienstleister InfraServ Knapsack (ISK) sein Rekordergebnis aus dem Jahr 2007 (10 Mio. Euro) noch einmal deutlich überboten. Der Jahresumsatz stieg von 187 Mio. auf 195 Mio. Euro.

„Die derzeitige Auftragslage ist sehr gut, und gerade in den Bereichen Instandhaltung und Engineering sind bereits jetzt Verträge geschlossen, die Teilbereiche weit über die zweite Jahreshälfte auslasten“, so Helmut Weihers, Geschäftsleiter der ISK. Als mittelständisches Unternehmen mit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich 50 Auszubildenden ist die ISK Dienstleister für große Chemie- und Industrieunternehmen am Standort, in der Region, in Deutschland und mit Engineering-Leistungen auch weltweit. Der Umsatz im Dienstleistungsbereich in Höhe von rund 97 Mio. Euro ist in 2008 gegenüber dem Vorjahr um 13,1 Mio. Euro gestiegen. Außerhalb des Chemiestandortes lag der Umsatz um gut 30 Prozent über dem des Vorjahres.

Dank der diversifizierten Kunden-, Branchen- und Produktstruktur wurde die Ertragslage durch die Finanzkrise und deren Folgen nicht beeinträchtigt. Die gute Auslastung hat allein im Jahr 2008 zu über 50 Neueinstellungen geführt und auch für das Jahr 2009 werden Handwerker und Ingenieure gesucht. Im Berichtszeitraum hat das Unternehmen rund 800000 Euro in Personalentwicklungsmaßnahmen wie Lehrgänge, Weiterbildungen und Seminare investiert.

Durch Schärfung der Strategie soll das Wachstum auch auf andere Standorte und weitere Geschäftsfelder wie zum Beispiel das Pipelinegeschäft ausgeweitet werden. Investitionen von über 15 Mio. Euro durch die ISK unterstützen Großprojekte am Standort Knapsack wie den Neubau des Ersatzbrennstoffkraftwerks und die Erweiterung von Bayer CropScience. Die Modernisierung der Abwasseranlagen und der Neubau der Frischwasserleitung des Wasserwerks Dirmerz-Heim tragen zur langfristigen Standortsicherung bei.

Mit einer gesunden Geschäftslage sind auch die Tochterunternehmen Rhein-Erft-Akademie und Personaltransfair gut aufgestellt. Durch engere Kooperation mit der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule in Brühl und der Friedrich-Ebert-Realschule in Hürth sowie der Unterstützung des TuWas-Programms (Technik und Wissenschaft an Schulen) mit der IHK erweitert die ISK ihr Engagement in der Region auf Schülerinnen und Schüler und wird dies 2009 weiter ausbauen.

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