Ready for 4.0

Intelligentes Dosieren – energiesparend sowie ressourcen- und umweltschonend

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08.08.2016 Mit Industrie 4.0 sollen Produktions- und Geschäftsprozesse umfassend automatisiert und vernetzt werden. In der Prozessindustrie sind hier zusätzliche Kriterien zu beachten. Komplexe Herstellungsverfahren, die nicht abgebrochen werden dürfen, erfordern eine hohe Verfügbarkeit. Wie Anwender von „intelligenten“ Dosierpumpen und optimal aufeinander abgestimmten Regelkreisen profitieren, verdeutlicht der Beitrag.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Mit Industrie 4.0 sollen Produktions- und Geschäftsprozesse umfassend automatisiert und vernetzt werden. In der Prozessindustrie sind hier zusätzliche Kriterien zu beachten.
  • Komplexe Herstellungsverfahren, die nicht abgebrochen werden dürfen, erfordern eine hohe Verfügbarkeit. Das Lagern, der Transport und das Handling von Chemikalien fordern zudem ein hohes Sicherheitsdenken. Gleichzeitig sollen die Prozesse so energiesparend sowie ressourcen- und umweltschonend wie möglich ablaufen.
  • Anwender können von „intelligenten“ Dosierpumpen und aufeinander abgestimmten Regelkreisen profitieren.

Zwischenablage01

Die Magnet-Membrandosierpumpe kommuniziert über bewährte Feldbusse wie Canbus oder Profibus oder Profinet, dem industriellen Ethernet. Bild: Prominent + Mimi Potter – Fotolia

Er ist nicht zu verleugnen, der Einfluss der vierten, industriellen Revolution auf die Entwicklung der Dosierpumpe Gamma X von Prominent. Sie ist mit Merkmalen ausgestattet, die einem Prozess 4.0 durch Reduzierung von Bedienfehlern, Stillstandszeiten und dem Verbrauch der eingesetzten Rohstoffe, entgegenkommen:

  • Sie ist adaptiv: Sie kann sich eigenständig an stetig ändernde Betriebsbedingungen anpassen.
  • Sie ist robust: Ihr konstruktiver Aufbau ermöglicht eine hohe Lebensdauer und hohe Verfügbarkeit.
  • Sie ist benutzerfreundlich: einfach zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Eine übersichtliche, intuitive Bedienung erleichtert die Parametrierung, Kalibrierung und Speicherung.
  • Sie ist vernetzbar: Kommunikation auf Feldbusebene via Can-Open, Profibus und Profinet. Fernsteuerbar via App.

Adaptive Regeltechnik

Als erste Dosierpumpe ihrer Leistungsklasse hat die Magnet-Membrandosierpumpe einen geregelten Magneten als Antrieb. Ihre Magnetregelung erfasst alle Druckabweichungen und schützt die Anlage vor Überdruck. Das Besondere daran: Die Pumpe benötigt keine störanfälligen Sensoren. Es bleibt allerdings nicht nur beim Erfassen hydraulischer Veränderungen: Die Pumpe reagiert auch selbsttätig auf wechselnde Bedingungen. So passt sie ihr Dosierverhalten automatisch den aktuell vorliegenden Verhältnissen an; erhöht den Dosierdruck bei steigendem oder reduziert ihn bei sinkendem Gegendruck. Ebenfalls adaptiert sie ihre Dosierfunktionen, falls sich die Viskosität des Dosiermediums ändert. Bei zähflüssigen Medien bewegt die Applikation den Antriebsmagneten mit höherer Kraft, bei dünnflüssigen Medien entsprechend mit geringerer Kraft.

Heftausgabe: August 2016
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Über den Autor

Michael Birmelin, Marketing-Redakteur, Prominent
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