Nachhaltig sparen

Isoliersystem verringert Wärmeverluste bei Industrieanlagen

Anlagenbau
Chemie
Pharma
Ausrüster
Planer
Betreiber
Einkäufer
Manager

08.04.2016 Das Isoliersystem Conti Thermo-Protect (CTP) spart Energie, CO2-Emissionen und enorme Kosten. Mit dem Dämmmaterial können auch komplexe Leitungs- und Rohrsysteme effizient und einfach gegen Wärmeverluste isoliert werden.

Anzeige

Entscheider-Facts für Betreiber

  • Das Isoliersystem Conti Thermo-Protect (CTP) spart Energie, CO2-Emissionen und enorme Kosten. Mit dem Dämmmaterial können selbst komplexe Leitungs- und Rohrsysteme effizient und einfach gegen Wärmeverluste isoliert werden.
  • Das System steht in zahlreichen Anwendungsvarianten für vielfältige Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung, so zum Beispiel als unvulkanisierte Platten, als Schläuche oder als Paste.
  • Das Anwendungsspektrum von CTP wurde in den letzten Monaten signifikant erweitert.

Ob Mittelstand oder Großunternehmen: Fachleute schätzen, dass bis zu 10 % aller Industrieanlagen entweder ungedämmt sind oder über eine beschädigte Isolierung verfügen. So entstehen allein in Deutschland Jahr für Jahr unnötige Energiekosten in Höhe von 750 Mio. Euro. Dabei wären Kostensenkungen so einfach zu realisieren: Mit dem Isoliersystem Conti Thermo-Protect (CTP) steht ein Dämmmaterial zur Verfügung, mit dem auch komplexe Leitungs- und Rohrsysteme effizient und einfach gegen Wärmeverluste isoliert werden. Auf diese Weise können große Mengen an Energie, CO2-Emissionen und Kosten eingespart werden.

Selbstständige Vulkanisation ab 80 °C
Das System kommt insbesondere dort zum Einsatz, wo herkömmliche Isoliermaterialien nicht mehr ausreichen: In komplexen Leitungs- und Rohrsystemen bei Heiz- oder Hydrauliksystemen, Thermalölanlagen und Vulkanisationspressen isoliert das plastisch verformbare Silikonmaterial Armaturen und Ventile selbst an Stellen, die man bisher nicht effizient isolieren konnte, und schirmt diese zuverlässig gegen Wärmeverluste ab. Das knetbare Material kann bei Umgebungstemperaturen von -50 bis 250 °C zum Einsatz kommen. Durch die Wärme der Anlage oder Maschine vulkanisiert das Material selbstständig schon ab 80 °C. Es ist selbsthaftend, wasserabweisend und selbstverlöschend, UV-stabil und witterungsfest. Das Isoliersystemmaterial ist − je nach Anforderung −  als formbares (unvulkanisiertes) oder formfestes (vulkanisiertes) Material lieferbar.

Einfache Montage, schnelle Amortisierung
Auch bei der Nachrüstung lässt sich das Material einfach montieren, der finanzielle Aufwand überschaubar und amortisiert sich schnell. Mit einem isolierten DN50-Ventil lassen sich bei einer Betriebstemperatur von 250 °C jährlich rund 350 Euro an Energiekosten einsparen. Das entspricht einem Return on Investment von etwa einem halben Jahr, wie eine Beispielrechnung zeigt. Hochgerechnet auf die Industrie könnten also riesige Mengen an Energie, CO2-Emissionen und Kosten eingespart werden. Fachleute haben errechnet, dass durch mangelhaft gedämmte Industrieanlagen allein in Deutschland Jahr für Jahr 106 Petajoule an Energie verschwendet werden. Das entspricht in etwa der Jahresleistung von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken. Dabei könnte die Industrie durch die Dämmung von Anlagenteilen bis zu 80 % beim Energieverbrauch einsparen. Hier setzt das Isoliersystem an: Insbesondere wenn es um die Isolierung stark verwinkelter oder flexibler Leitungs- und Rohrsysteme geht, ist das Material die richtige Lösung.

Platten, Paste, Schläuche und Formteile
Das System steht als unvulkanisiertes, also formbares, oder unvulkanisiertes, formfestes, Material in zahlreichen Anwendungsvarianten für vielfältige Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung:
Unvulkanisiert als formbare Platten und Rollenware. Beides eignet sich für die individuelle und flexible Isolierung von Flanschen, Armaturen und  komplexen Leitungen sowie aber auch für ganze Maschinen und andere Systeme. Die unvulkanisierten Platten sind in unterschiedlichen Maßen lieferbar.
Für die Isolierung großer, gerader Flächen werden Platten sowie Rollenware als vulkanisiertes, also formfestes, Material angeboten.
Daneben gibt es formfest vernetzte Schlauchisolierungen, die besonders flexibel und robust sind. Im Produktprogramm enthalten sind sowohl bereits vorgeschlitzte Schläuche in verschiedenen Dicken als auch geschlossene Isolierungen auf armierten Geflecht-Schläuchen.
Die vulkanisierten, formfest vernetzten Formteile eignen sich für das schnelle Isolieren von Ventilen und Armaturen. Unterschiedliche Formate decken die häufigsten Standardgrößen an Armaturen ab, Sonderanfertigungen sind möglich.
Besonders einfach zu dosieren ist eine CTP-Paste. Das unvulkanisierte, formbare Isoliermaterial wird in Kartuschen geliefert und eignet sich besonders zum Verschließen von Schlitzen und Freiräumen. Die Paste lässt sich außerdem ideal mit den Platten ergänzen.
Zubehör wie beispielsweise Verschlusssysteme und Klebstoff sorgt für den sicheren Verschluss der Formteile und erhöht die Anwendungsmöglichkeiten des Isoliermaterials.
In Zeiten von Klimaschutz und Kostenoptimierung wird die weltweite Nachfrage nach Dämmstoffen und Isoliermaterialien in allen Industriebereichen weiter steigen. Mit dem Isoliersystem steht für das Energiemanagement und für eine verbesserte Klimabilanz ein effizienter Baustein zur Verfügung, der Energie, CO2-Emissionen und damit Kosten nachhaltig einspart.

Zur Beschreibung des Herstellers auf seiner Website

Heftausgabe: April 2016
Tomasz Janiszewski, Sales & Product Manager Conti Thermo-Protect, Contitech Elastomer Coating

Über den Autor

Tomasz Janiszewski, Sales & Product Manager Conti Thermo-Protect, Contitech Elastomer Coating
Loader-Icon