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Joint Venture: Solvay beteiligt sich an chinesischem Sodaasche-Werk

14.06.2011 Das belgische Chemieunternehmen Solvay hat bekannt gegeben, dass es für 16 Mio. Euro eine 30-prozentige Beteiligung am Sodaasche-Werk in Bin Hai sichern will. Bisheriger Alleinbetreiber ist Tianjin Soda Ash Plant. Neben der eigentlichen Investition wird Solvay weiterhin Kreditgarantien leisten, die sich mit der initiativen Zahlung zu fast 60 Mio. Euro aufsummieren.

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Die Anlage befindet sich noch in der Anlaufphase und produziert jährlich 800.000 t Sodaasche und die gleiche Menge Ammoniumchlorid, sowie Nebenprodukte wie Bicarbonat. Hat das Werk seine volle Einsatzfähigkeit erreicht, will Solvay unter dem eigenen Markennamen pro Jahr 220.000 t Sodaasche sowie 30.000 t Bicarbonat verwerten. Vincent De Cyper, Geschäftsführer des chemischen Sektors bei Solvay, sieht in dem Joint Venture eine Chance, im großen Markt Chinas Fuß zu fassen und die Erfahrung seines Unternehmens als weltweit ältester Sodaascheproduzent in das schnell wachsende Land einzubringen. Im Gegenzug könne Solvay von der schon starken Marktposition seines Partners profitieren.

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