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Jubiläum: Lanxess feiert fünf Jahre Umkehrosmose-Membranelemente in Bitterfeld

25.08.2016 Seit mittlerweile fünf Jahren produziert Lanxess Umkehrosmose-Membranelemente in Bitterfeld. Der Spezialchemie-Konzern hat seitdem insgesamt 40 Mio. Euro in den Standort investiert. Neben dem Betrieb für Membranelemente betreibt das Unternehmen hier auch die weltweit größte Anlage für Ionenaustauscher.

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Lewabrane Produktion in Bitterfeld

Seit nunmehr fünf Jahren entstehen am Standort Bitterfeld Umkehrosmose-Membranelemente. (Bild: Lanxess)

„Unser Einstieg ins Membrangeschäft für die Umkehrosmose (UO) vor fünf Jahren hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Inzwischen haben wir unsere Kapazitätsgrenze nahezu erreicht, sodass wir die Produktionskapazität im Laufe des kommenden Jahres verdoppeln werden“, erklärt Jean-Marc Vesselle, Leiter des Lanxess-Geschäftsbereichs Liquid Purification Technologies (LPT), im Rahmen einer Feierstunde zum fünfjährigen Jubiläum des Lewabrane-Betriebs von IAB Ionenaustauscher, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft des Spezialchemie-Konzerns.

Kapazitätsausbau angesichts wachsenden Bedarf

Der Markt für UO-Membranelemente soll nach aktueller Einschätzung auch in den kommenden Jahren mit jährlich 10 % (CAGR 2015-2020) überdurchschnittlich stark wachsen. Das Unternehmen hat aufgrund der bereits nahezu vollständigen Auslastung des Betriebs beschlossen, die entsprechende Kapazität am Standort Bitterfeld zu verdoppeln. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2017 zur Verfügung stehen.

Engagement für Forschung, Aus- und Weiterbildung

Lanxess engagiert sich auch im Bereich Forschung & Entwicklung. Vesselle dazu: „Wir forschen kontinuierlich auf allen Gebieten der modernen Wasserbehandlung, um unseren Kunden auch künftig die entsprechende Kompetenz aus einer Hand bieten zu können.“ Dazu unterhält das Unternehmen Kooperationen mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen in der Region, etwa den Fraunhofer-Instituten für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg sowie für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) in Halle.

Umfassende Kompetenz für Wasser

Der Spezialchemie-Konzern ist laut eigenen Angaben eines von weltweit lediglich zwei Unternehmen, die über Know-how und Produkte sowohl bei Membranelementen als auch bei Ionenaustauschern verfügen. „Mit dieser umfassenden Kompetenz in Sachen Wasseraufbereitung sind wir den Anforderungen von Kunden in aller Welt gewachsen“, hebt Vesselle hervor. Damit knüpft der Membranelemente-Betrieb an eine inzwischen fast 80-jährige Tradition an, auf die Bitterfeld-Wolfen in der Wasseraufbereitung zurückblicken kann. 1938 begann dort die industrielle Produktion von Ionenaustauscherharzen, die nach dem zweiten Weltkrieg unter dem Markennamen Lewatit bekannt wurden. Weitere Produktionsstätten für Ionenaustauscher betreibt das Unternehmen in Leverkusen und in Jhagadia, Indien.

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