Prüftechnik für Pumpen

Jung Process Systems installiert weitere Prüfstände

27.06.2017 Zur Fertigung einer Pumpe gehört auch das eingehende Prüfen aller Funktionen. Der Pumpenhersteller Jung Process Systems hat jetzt mit vier neuen Prüfständen seine Kapazitäten zum Test der unter dem Markennamen Hyghspin angebotenen Schraubenspindelpumpen erweitert.

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Jung Process Systems_Pumpenprüfstand

Mit den Testständen erweitert der Hersteller seine Prüfkapazitäten. (Bild: Jungs Process Systems)

Die Schraubenspindelpumpen kommen in der Chemie, der Lebensmittelindustrie, bei Brauereien und Getränkeherstellern sowie in der Pharmaindustrie zum Einsatz. Sie werden aus Edelstahl-Vollmaterial gespant und können so auch hohe Hygieneanforderungen erfüllen. Die Fertigung inklusive aller Komponenten findet fast ausschließlich intern statt.

Teststände für alle Anforderungen

An zwei der neuen Teststationen prüft der Hersteller täglich Serienaufträge mit Pumpenmotoren von 2,2 bis 45 kW. Darüber hinaus gibt es einen Dauerteststand für Langzeitmessungen bei Modellen mit Motorenstärken bis 110 kW, an dem auch Atex-Prüfungen erfolgen können. Ein vierter Prüfstand ist für den Test mobiler Pumpen konstruiert.

Die Rohrleitungen aller Prüfstände sind auf 63 bar ausgelegt, sodass der Hersteller mit einem ausreichenden Sicherheitspuffer Pumpen bis 40 bar testen kann. Druckseitig sind die Rohrleitungsanschlüsse flexibel und jeder Prüfstand ist für alle Baugrößen der Pumpen-Baureihe geeignet. Die Wasserversorgung für die Teststationen erfolgt über zwei 4.000-l-Tanks, die an eine Wasseraufbereitungsanlage angeschlossen sind.

Eine speziell für Jung Process Systems entwickelte Software ermöglicht, dass der Pumpenbauer sämtliche Druckstufen sowohl im manuellen wie im automatischen Betrieb prüfen kann. Alle ermittelten Daten zu Druck, Drehzahl, Durchflussmenge, elektrischer Leistung und Temperatur einer getesteten Pumpe hinterlegt das System automatisch.

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