Markt

Kartellbehörden genehmigen Übernahme von Flender durch Siemens

07.07.2005

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Nach Abschluss der kartellrechtlichen Prüfung hat die EU-Kommission die Übernahme der Flender Holding durch Siemens ohne Auflagen genehmigt. Der mit dem bisherigen Eigentümer Citigroup Venture Capital Equity Partners (CVC Equity Partners) vereinbarte Gesamtkaufpreis liegt bei 1,2 Mrd. Euro.


Die Flender-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2003/2004 mit 6700 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,012 Mrd. Euro. Im Zuge der Übernahme werden alle Firmen und Geschäftseinheiten des Unternehmens in den Siemens-Bereich Automation and Drives (A&D) integriert. Dabei bleiben die ehemaligen Flender-Tochtergesellschaften Winergy, Loher und Graffenstaden (Frankreich) rechtlich selbständige Einheiten. Es ist geplant, alle Firmen und Geschäftseinheiten der Flender-Gruppe in das neue A&D-Geschäftsgebiet Mechanical Drives zu übernehmen – mit Ausnahme der Firma Loher, die dem Geschäftsgebiet Large Drives zugeordnet werden soll, und der Geschäftseinheit Drives & Automation, die in das Geschäftsgebiet Standard Drives integriert werden soll.


Das Geschäftgebiet Mechanical Drives hat seine Arbeit am 1. Juli aufgenommen. An der Spitze stehen als technisch Verantwortlicher Dr. Winfried Walzer, bisheriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Flender Holding, und für die kaufmännischen Belange Jürgen Glasemann. Letzterer war bislang kaufmännischer Leiter des Geschäftsgebiets Systems Engineering bei A&D. Zudem hatte er die Vorbereitungen zur Integration von Flender geleitet, für die er weiterhin verantwortlich sein wird.

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