Strategische Partnerschaft

KIT und Bosch wollen gemeinsam forschen

07.06.2017 Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Bosch haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Gemeinsam wollen sie gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Energiewende und der Informationsgesellschaft widmen.

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KIT und Bosch: gemeinsam innovativ

Die Partner bei der Vertragsunterzeichnung: Prof. Holger Hanselka, KIT, und Dr. Volkmar Denner, Bosch (vorn sitzend), dahinter Prof. Thomas Hirth, KIT, und Dr. Jürgen Kirschner, Bosch (Bild: KIT)

Hierzu brauche es Partner aus Wissenschaft und Industrie, die ihre ergänzenden Kompetenzen zusammen nutzen und Ideen gemeinsam verfolgen. „Das KIT leistet wesentliche Beiträge zu den Herausforderungen unserer Gesellschaft in Energie, Mobilität, Information – auch dank seiner guten Vernetzung mit Partnern auf allen Ebenen“, erklärt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Ich freue mich sehr, dass wir nun noch enger mit einem innovativen Industriepartner zusammenarbeiten können, der unsere Kompetenzen als Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft strategisch stärkt und erweitert.“

Austausch für mehr Innovation

„Der kontinuierlichen Austausch von Ideen und Menschen mit einem starken Partner aus der Industrie befruchtet Forschung, Lehre und Innovation am KIT gleichermaßen“, unterstreicht Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. „Die langjährige und vertrauensvolle Kooperation mit Bosch werden wir nun auf dieser Basis weiter ausbauen und neue gemeinsame Handlungsfelder erschließen.“

„Technische Entwicklungen wie Vernetzung, aber auch der Klimaschutz stellen uns vor große Herausforderungen, zum Beispiel im Bereich der Mobilität“, erläutert Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. „Um technologische Lösungen zu erarbeiten, braucht es starke Partner in Industrie und Wissenschaft. Mit dem KIT verbindet uns eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit dieser Partnerschaft wollen wir den Austausch von Wissenschaft und Praxis weiter vertiefen. Einerseits fördern wir die wissenschaftliche Forschung, andererseits ermöglichen wir es den Forschern, ihre Forschungsergebnisse in der Praxis anzuwenden. Gemeinsam können wir so dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen mit technologischen Lösungen zu verbessern.“

Die nun vereinbarte strategische Zusammenarbeit bildet den Rahmen für kommende konkrete Projekte, etwa die Initiierung von weiteren Forschungs- und Entwicklungsprojekten, gemeinsame Lehr- und Informationsformate für Studierende, die Verwertung innovativer Forschungsergebnisse, die Nutzung von Synergien in der Internationalisierung sowie der gemeinsame Dialog mit der Gesellschaft über Technologieentwicklungen und -auswirkungen. Die enge Kooperation soll die Position der Partner national und international nachhaltig fördern und stärken.

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