Mehr Geräte, weniger Kosten

Koppler für Feldbusinstallationen in Zone 2 und 1

05.07.2010 Das Feldgeräte-Koppler-Programm von R. Stahl wurde um zwei neue Varianten ergänzt: Zur Installation in Zone 2 sowie eine neue Zone 1-Ausführung mit abziehbaren Klemmen. Die neuen Modelle zeichnen sich durch eine bessere Wirtschaftlichkeit sowie bequemere Handhabung aus.

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Koppler für Feldbusinstallationen in Zone 2 und 1

Zwei Feldgeräte-Koppler im optimierten Zone 2-Design für je 12 ic-Feldgeräte (Bild: R.Stahl)

Die erste Neuvorstellung ist der Zone 2 Ex i FDC (Field Device Coupler), eine speziell für die Zone 2-Installation konzipierte Variante der Ex i-Feldbusbarriere. Sie gestattet den Anschluss von jeweils bis zu acht eigensicheren Feldbusgeräten nach Fisco-Standard aus der Zone 1. Im Vergleich zum Einsatz einer entsprechenden Zone 1-Feldbusbarriere ermöglicht diese neue Lösung Kosteneinsparungen bis 20 %.

Zweite Ergänzung im Programm ist das ebenfalls für Zone 2-Anwendungen optimierte Modell Zone 2 FDC. In Verbindung mit einer entsprechenden Feldbus-Power Supply lassen sich mit diesem Gerät jeweils bis zu 12 Feldbus-Geräte kurzschlussfest nach Ex nL (EN/IEC 60079-15) bzw. Ex ic (EN/IEC 60079-11) oder ic-Fisco (EN/IEC 60079-27) als hot swap-fähige Komponenten am Feldbus in der Zone 2 betreiben.

Durch ihr neues mechanisches Design ist diese Lösung platzsparend und damit  kostengünstiger als bisher. Zur einfacheren Installation und Wartung sind alle Klemmen abziehbar und die Feldbusanschlüsse mit LEDs für Kurzschlussmeldungen ausgestattet. Der Koppler wird im Kunststoff- oder Metallgehäuse einfach auf der DIN-Schiene montiert. Mit abziehbaren Klemmen kann außerdem auch der bereits seit längerem verfügbare Ex i FDC für die Zone 1 geliefert werden, der in 4- oder 8-kanaliger Ausführung erhältlich ist. Wartungsarbeiten wie ein Austausch der eigensicheren Feldbusgeräte und auch der Wechsel des Ex i FDC selbst werden damit wesentlich vereinfacht. Bei Beschädigung einer Anschlussklemme muss zudem nicht mehr der ganze Koppler getauscht werden, sondern lediglich die betroffene Klemme.

Sowohl die neuen als auch alle schon erhältlichen Koppler-Modelle unterscheiden sich laut Anbieter von anderen auf dem Markt verfügbaren Lösungen durch ihr Power Management. Der Kurzschlussstrom ist auf maximal ein Gerät je Koppler beschränkt. Zudem aktiviert ein Softstart beim Hochfahren des Busses ein Feldgerät nach dem anderen und begrenzt den Einschaltstrom damit erheblich, d.h. um bis zu 50 %.

 

 

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