KSB eröffnet neues Werk in Brasilien

19.04.2013 Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB, Frankenthal, hat sein neues Werk im brasilianischen Jundiaí, rund 50 km nördlich von São Paulo, eingeweiht. Bislang hat das Unternehmen 15 Mio. Euro in das neue Werk investiert.

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KSB eröffnet neues Werk in Brasilien

Armaturen, wie dieser Kugelhahn für die Petrochemie werden in dem neuen brasilianischen Werk von KSB in Jundiaí gefertigt (Bild: KSB)

Zu dieser Fertigungsstätte, die auf die Herstellung von Standardpumpen und Armaturen ausgelegt ist, transferiert das Unternehmen zunächst seine Produktion von Kugelhähnen, Schiebern und Ventilen. In einem zweiten Schritt will das Unternehmen den Markt vom neuen Standort aus auch mit Standardpumpen bedienen.

KSB ist in Brasilien seit 1954 mit einer eigenen Gesellschaft präsent und mit 933 Mitarbeitern schwerpunktmäßig in der Chemie und Petrochemie, der allgemeinen Industrie sowie der Wasserwirtschaft tätig. Armaturen liefert das Unternehmen vor allem an die Öl- und Gaswirtschaft des Landes.

Das neue Werk umfasst auf dem 100.000 m2 großen Areal zwei Fertigungshallen mit einem modernen Maschinenpark sowie ein Verwaltungs- und Sozialgebäude. Alle Einrichtungen sind darauf ausgelegt, dass die zunächst 123 Mitarbeiter energieeffizient und umweltschonend arbeiten. Hierzu gehören die Nutzung von Solarenergie, die Abwasser-Aufbereitung sowie der Einsatz eines Regenwasser-Speicherungssystems.

In Brasilien produziert KSB außerdem Pumpen in Várzea Paulista im Bundesstaat São Paulo. Den Guss liefert eine unternehmenseigene Gießerei im 80 km entfernten Americana. Der brasilianische Markt für Pumpen und Armaturen wächst weiter und soll sich binnen 5 Jahren um 20 % vergrößern.

(dw)

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