Markt

Lanxess baut Caprolactam-Produktion aus

08.10.2008

Anzeige

Mit Investitionen in Höhe von rund 35 Millonen Euro baut Lanxess seinen Standort in Antwerpen/Belgien weiter aus. Geplant ist, die Kapazität der Caprolactam-Anlage bis 2010 um zehn Prozent zu erhöhen. Aktuell liefert die Anlage rund 200000 Tonnen dieses Rohstoffs pro Jahr, der vor allem für die Herstellung von PA 6 benötigt wird. Derzeit wird etwa die Hälfte des in Antwerpen hergestellten Monomers für die Produktion von Polyamiden der Durethan-Produktfamilie weiterverarbeitet.

Neben Caprolactam produziert Lanxess als ein weiteres Vorprodukt für Hochleistungskunststoffe auch Glasfasern in einer World-Scale-Anlage im Hafen von Antwerpen. Die Rückwärtsintegration mit diesen strategisch wichtigen Materialien ermöglicht dem Chemiekonzern einen verlässlichen und kostengünstigen Zugang zu den Kernrohstoffen.

Die Caprolactam-Anlage in Antwerpen ist Teil eines größeren Komplexes aus fünf Anlagen. Sie liegt am Ende einer Kette, die Vorprodukte für die Caprolactam-Synthese bereitstellt. Auch die Kapazität einiger dieser Anlagenteile wird im Rahmen des Investitionsprojekts bis 2010 gesteigert. So soll die Kapazität für das sogenannte KA-Öl, einer Mischung aus Cyclohexanon und Cyclohexanol bis 2010 um 25 Prozent erweitert werden.

Loader-Icon