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Lanxess baut Kapazitäten in den USA aus

14.08.2014 Der Spezialchemie-Konzern Lanxess erweitert sein Werk für Hightech-Kunststoffe in Gastonia, North Carolina, USA, um eine zweite Produktionsstraße. Dafür investiert der Konzern rund 15 Mio. USD in eine Compoundier-Anlage und verdoppelt damit seine Kapazität 40.000 t/a. Mit dem Bau will das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2014 beginnen; Start der Produktion ist für Anfang des Jahres 2016 vorgesehen.

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Lanxess baut Kapazitäten in den USA aus

Die in Gastonia hergestellten Kunststoffe kommen vor allem in der Automobilindustrie zum Einsatz (Bild: © adimas – Fotolia.com)

Das Werk stellt Hightech-Kunststoffe der Marken
Durethan (Polyamid) und Pocan (Polyester) her. Damit können Automobil-Konstrukteure Metallteile in Fahrzeugen durch leichtere Kunststoffkomponenten ersetzen und dadurch Kraftstoffverbrauch und Emissionen verringern. „Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein bedeutender Markt für Hightech-Kunststoffe und insbesondere die Automobilbranche“, erklärt Lanxess-Landeschef Flemming B. Bjoernslev. „Die Umsätze der US-Automobilbranche haben ihren höchsten Stand seit zehn Jahren erreicht und mit dem Ausbau des Werkes in Gastonia unterstreichen wir unser Engagement für unsere Kunden in diesem Bereich.“

Konzern setzt auf Synergieeffekte

Die Erweiterung des Werkes im US-Bundesstaat North Carolina bedeutet nicht nur einen Ausbau des globalen Produktionsnetzwerkes, sondern verbessert laut Unternehmen auch die eigene Balance der Wertschöpfungskette im Kunststoffbereich, indem das selbst produzierte Vorprodukt Caprolactam im Konzern zum Einsatz kommt. Im Juli 2014 hatte der Hersteller in Antwerpen eine Produktionslinie des Vorprodukts Caprolactam mit einer Jahreskapazität von 90.000 t in Betrieb genommen. Die CT-Meldung lesen Sie hier.

 

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