Markt

Lanxess: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2015

17.03.2016 Zufriedene Gesichter: Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat seine Geschäftszahlen für das Jahr 2015 veröffentlicht und zeigt sich „trotz eines herausfordernden Marktumfelds“ zufrieden.

Anzeige
LANXESS Tower 19.05.2013

Seit dem 1. August 2013 steuert der Spezialchemie-Konzern Lanxess offiziell seine weltweiten Geschäfte vom Kölner Lanxess Tower aus (Bild: Lanxess)

Das Konzernergebnis 2015 verbesserte sich von 47 auf 165 Mio. Euro. Der Umsatz blieb im Vergleich zum Vorjahr annähernd stabil und lag bei 7,9 Mrd. Euro (2014: 8,0 Mrd. Euro). Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 9,5 % auf 885 Mio. Euro (Vorjahr: 808 Mio. Euro). Zusätzlich zum Geschäftsbericht gab das Unternehmen bekannt, dass ihr JV mit Saudi Aramco, Arlanxeo, wie geplant am 1. April 2016 an den Start gehen soll.

Im Segment Performance Polymers sanken die Umsätze im Geschäftsjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % auf rund 3,9 Mrd. Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg trotz eines „herausfordernden Umfelds“ um 28,1 % und lag bei 502 Mio. Euro (2014: 392 Mio. Euro). Positiv auf das Ergebnis wirkten sich vorteilhafte Wechselkurse, Einsparungen aus der Neuausrichtung und höhere Absatzmengen aus. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen des Segments stieg auf 12,7 % (Vorjahr: 9,5 %).

Die Umsätze des Segments Advanced Intermediates lagen im Geschäftsjahr 2015 mit rund 1,8 Mrd. Euro leicht unter Vorjahr. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 10,1 % auf 339 Mio. Euro (2014 308 Mio. Euro). Der starke US-Dollar, die gute Nachfrage nach Agrochemikalien sowie in den weiteren Absatzmärkten und Einsparungen aus der Neuausrichtung unterstützten das Ergebnis.

Im Segment Performance Chemicals stiegen die Umsätze im Geschäftsjahr 2015 um 4,8 % auf rund 2,1 Mrd. Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 326 Mio. Euro um 21,2 % deutlich über dem Vorjahreswert von 269 Mio. Euro. Die in allen Geschäftsbereichen vorteilhafte Entwicklung der Wechselkurse, Einsparungen aus der Neuausrichtung sowie geringere Einstandspreise für Rohstoffe führten zu einer Ergebnisverbesserung. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg entsprechend auf 15,6 % nach 13,5 % im Vorjahr.

 

Den ausführlichen Bericht sowie weitere Informationen zum JV finden Sie hier.

Loader-Icon