Lanxess eröffnet neue Zentrale für Spezialkautschuk in Geleen

22.04.2013 Lanxess. Leverkusen, hat im niederländischen Sittard-Geleen den neuen Hauptsitz seines Geschäftsbereichs Keltan Elastomers eingeweiht. Ab sofort steuert das Unternehmen von dort sein globales Geschäft mit Ethylen-Propylen-Dien-Monomer-Hochleistungskautschuken (EPDM-Kautschuke) der Marke Keltan.

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Lanxess eröffnet neue Zentrale für Spezialkautschuk in Geleen

Lanxess stellt in Geleen Premium EPDM-Kautschuk der Marke Keltan her. Derzeit werden 50 % der dortigen EPDM-Produktion auf die Keltan ACE-Technologie umgestellt (Bild: Lanxess)

Werner Breuers, Vorstandsmitglied des Synthesekautschuk-Herstellers, und Günther Weymans, Leiter des Geschäftsbereichs Keltan Elastomers, eröffneten offiziell die Zentrale. In dem modernen Gebäudekomplex auf dem Chemelot Campus bündelt das Unternehmen große Teile des Managements, der Verwaltung, der Produktion sowie der Forschung und Entwicklung seines weltweiten EPDM-Geschäfts. Rund 125 Mitarbeitern werden dort arbeiten. Insgesamt werden im Geschäftsbereich Keltan Elastomers mit den Standorten in den Niederlanden, Deutschland, Brasilien, und den USA insgesamt rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, davon 270 in Sittard-Geleen.

„Mit der Übernahme des Elastomergeschäfts von Royal DSM vor zwei Jahren und der daraus resultierenden Neugründung des Lanxess-Geschäftsbereichs Keltan Elastomers mit Hauptsitz in Sittard-Geleen ist Lanxess zum weltweit führenden Hersteller von EPDM-Kautschuken aufgestiegen“, sagte Vorstandsmitglied Werner Breuers während der Feierstunde. Der Geschäftsbereich Keltan Elastomers gehört zum Lanxess-Segment Performance Polymers, das im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von rund 5,2 Mrd. Euro erzielt hat.

Das Unternehmen investiert derzeit am niederländischen Standort 12 Mio. Euro, um 50 % seiner EPDM-Produktion auf die Keltan ACE-Technologie umzustellen. Mit ACE (Advanced Catalyst Elastomers) kann – im Vergleich zu herkömmlichen Technologien – der Energiebedarf in der Herstellung erheblich reduziert werden. Zudem ermöglicht das Verfahren neue EPDM-Typen. Der Ausbau befindet sich voll im Zeitplan und soll Mitte dieses Jahres abgeschlossen werden.

(dw)

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