Lanxess erweitert Dichlorbenzol-Kapazität am Standort Leverkusen

28.01.2013 Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat seine Dichlorbenzol-Kapazität um mehr als 15 Prozent erhöht. Am Standort Leverkusen wurde dazu ein zusätzlicher Kristaller installiert, um mehr hochreines para-Dichlorbenzol für den weltweiten Markt produzieren zu können. In den Ausbau des Zwischenproduktes für die Herstellung von Hochleistungs-Kunststoffen wurden rund 3 Mio. Euro investiert.

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Lanxess erweitert Dichlorbenzol-Kapazität am Standort Leverkusen

Die Zentrale von Lanxess in Leverkusen (Bild: Lanxess)

Im Leverkusener Produktionsverbund der Business Unit Advanced Industrial Intermediates (AII) werden Toluol und Benzol unter Zugabe von Chlor zu Chloraromaten umgesetzt. Dabei entstehen neben einfach chlorierten Aromaten wie zum Beispiel dem Monochlorbenzol auch höher chlorierte Aromaten wie beispielsweise Dichlorbenzole (DCB). „Unser Know-how bei den Aromaten liegt vor allem in der bedarfsorientierten Isomerensteuerung, die weltweit nur von wenigen Herstellern beherrscht wird,“ betont Dr. Hubert Fink, Leiter der Business Unit Advanced Industrial Intermediates.

 

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