Steigende Nachfrage

Lanxess erweitert Farbstoff-Kapazitäten in Leverkusen

23.02.2018 Der Spezialchemie-Konzern Lanxess will die Kapazität für Farbstoffe der Marke Macrolex am Standort Leverkusen ausbauen. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als fünf Mio. Euro soll die derzeitige Produktionskapazität um 25 % steigen und ab Ende 2018 zur Verfügung stehen.

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Steigende Nachfrage: Lanxess erweitert die Produktskapazitäten für Macrolex-Farbstoffe. (Bild: Lanxess)

Steigende Nachfrage: Lanxess erweitert die Produktskapazitäten für Macrolex-Farbstoffe. (Bild: Lanxess)

„Wir möchten mit der Kapazitätserweiterung dem weltweit steigenden Bedarf an hochwertigen Farbstoffen für die Kunststoffindustrie Rechnung tragen“, sagt Philipp Junge, Leiter des Lanxess-Geschäftsbereichs Rhein Chemie. „Vor allem in Asien sehen wir einen deutlichen Anstieg der Nachfrage.“ Dominik Risse, der das Colorant Additives-Geschäft des Konzerns verantwortet, ergänzt: „Hinzu kommen verschärfte regulatorische Anforderungen. Vor allem in sensiblen Anwendungsbereichen werden zunehmend besonders reine Produkte benötigt, bei denen Lanxess führend ist.“ Die Investition sei dabei auch ein klares Bekenntnis zum Standort Leverkusen, so Risse: „Der Ausbau bedeutet eine signifikante Investition in das Lanxess-Farbmittelgeschäft, wodurch wir auch zusätzliche Arbeitsplätze im Chempark Leverkusen schaffen werden.“

Die löslichen, organischen Farbstoffe der Marke Macrolex dienen vor allem zum Einfärben hochwertiger Kunststoffprodukte wie Getränkeflaschen, Elektronikgeräte, Autoheckleuchten und Kinderspielzeug. Sie werden unter anderem für die Einfärbung von Polystyrol (PS), Polycarbonat (PC), Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS), Polymethylmethacrylat (PMMA) und Polyethylenterephthalat (PET) verwendet.

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