Lanxess hat Business Unit Technical Rubber Products geteilt

18.01.2013 Lanxess, Leverkusen, hat die Business Unit Technical Rubber Products zum 1. Januar 2013 in zwei Business Units aufgeteilt: in eine eigenständige Business Unit Keltan Elastomers (KEL) mit Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM) als zentralem Produkt und die Business Unit High Performance Elastomers (HPE) mit dem Produktportfolios NBR, HNBR, EVM und CR.

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Lanxess hat Business Unit Technical Rubber Products geteilt

Aus eins mach zwei: Lanxess hat die bisherige Business Unit Technical Rubber Products zum 1. Januar 2013 in die zwei Business Units Keltan Elastomers und High Performance Elastomers aufgeteilt (Bild. Lanxess)

Mit der Akquisition des Keltan-Geschäfts von DSM im Mai 2011 konnte die Geschäftseinheit TRP seine Business Line EPDM deutlich ausbauen und sie zur mit Abstand größten Business Line machen. Darüber hinaus konnte das Chemieunternehmen seine Position als ein führender Anbieter von Spezialkautschuken stärken. „Die erfolgreiche strategische Weiterentwicklung von EPDM zum globalen Marktführer sowie die spezifischen Besonderheiten aller TRP-Geschäfte machen eine Aufteilung in zwei Business Units notwendig“, so Günther Weymans, ehemaliger Leiter der BU TRP.

Weymans wird künftig die BU KEL leiten. Ihre Zentrale ist im niederländischen Geleen sein. Dort und in Marl (Deutschland), Orange (USA), Triunfo (Brasilien) und Changzhou (China) arbeiten rund 600 Mitarbeiter für diese BU und ihre Elastomer-Produkte (EPDM). EPDM findet sich vor allem in Schläuchen, Dichtungen, Riemen und Polymeren Additiven.

Die Leitung der neuen BU HPE in der künftig in Köln angesiedelten Lanxess-Unternehmenszentrale übernahm Jan Paul de Vries, bisheriger Leiter der Business Line Advanced Materials EMEA der Business Unit High Performance Materials (BU HPM). In Dormagen (Deutschland), Leverkusen (Deutschland), La Wantzenau (Frankreich), Orange (USA) und Nantong (China) legen rund 900 Mitarbeiter ihren Fokus auf Kautschuk-Spezialitäten und High-Performance-Kautschuk.

Im Gegenzug zur BU KEL, die mit EPDM ein Ein-Produkt-Geschäft betreibt, hat es die BU HPE mit vier verschiedenen Kautschuktypen und somit mit einem deutlich differenzierteren Produktportfolio zu tun. „Daraus ergaben sich für beide Business Units ganz spezifische Anforderungen, denen wir mit der Neuorganisation besser gerecht werden können“, so Weymans.

Um Synergien zukünftig noch optimaler nutzen zu können, wechselten – ebenfalls zum 1. Januar 2013 etwa 100 bisherige TRP-Mitarbeiter aus dem Technikum Dormagen sowie dem Polymer-Testing-Center in Leverkusen – mit den Unterbereichen Qingdao (China) und Geleen (Niederlande) – in die Group Function Innovation & Technology (GF INN).

(dw)

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