Lanxess hat Kohlendioxid-Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen

14.10.2013 Der Spezialchemie-Konzern Lanxess, Köln, hat an seinem südafrikanischen Produktionsstandort Newcastle eine neue Kohlendioxid-Aufbereitungsanlage für Kraftwerksabluft in Betrieb genommen. Damit wird eine Produktionsanlage für Chromsalze versorgt. Rund 40 Mio. Euro hat das Unternehmen in den Bau der Anlage investiert.

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Lanxess hat Kohlendioxid-Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen

Nach 19 Monaten Bauzeit hat Lanxess in Newcastle, Südafrika, eine Kohlendioxid-Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen, die die Abluft aus einem Kraftwerk für die Produktion von Chromsalzen verwendet (Bild: Lanxess)

In Newcastle betreibt der Konzern ein Werk zur Produktion von Natriumdichromat, das hauptsächlich zu Chromgerbsalzen für die globale Lederindustrie weiterverarbeitet wird. Das Werk ist das einzige seiner Art in Südafrika. Die Produktion benötigt eine kontinuierliche Zufuhr von hochkonzentriertem CO2, die jetzt durch die neue Anlage erfolgt.

„Diese Investition in Südafrika ist ein weiterer Baustein unserer BRICS-Strategie“, so Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied des Chemieunternehmens. „Die neue Anlage ermöglicht die bestmögliche Kapazitätsauslastung unseres Werks und legt die Basis für künftige Erweiterungen der Produktionskapazität.“ Mit einer eigenen CO2-Aufbereitungsanlage macht sich Lanxess unabhängig von externen Lieferanten, die bislang die Versorgung mit CO2 geleistet haben. Die neue Aufbereitungsanlage wird die Abluft aus der Dampferzeugung des Werks auffangen, den CO2-Gehalt auf 99 % aufkonzentrieren und dem Prozess zur Natriumdichromat-Produktion zuführen. „Indem wir unsere eigene Abluft zur Deckung unseres CO2-Bedarfs nutzen, senken wir die CO2-Emissionen des Werks in Newcastle um rund 25 %“, so van Roessel.

(dw)

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