Lanxess hat neue Produktionsstraße für Chlorbutadien-Kautschuk eröffnet

19.06.2014 Lanxess, Leverkusen, hat in Dormagen die Produktion von Polychloropren-Festkautschuken der Marke Baypren erweitert und offiziell in Betrieb genommen. Der Produktionsausbau kostete insgesamt rund 18 Mio. Euro und erhöht die Produktionskapazität in Dormagen um 10 % auf 63.000 t Festkautschuk pro Jahr.

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Lanxess hat neue Produktionsstraße für Chlorbutadien-Kautschuk eröffnet

Einweihung der neuen Produktionsstraße von Lanxess für Chloropren-Kautschuke in Dormagen (v.l.n.r.): Ralf Tappe, Werner Breuers, Stefan Rittmann und Jan Paul de Vries (Bild: Lanxess)

Werner Breuers, Vorstandsmitglied des Unternehmens, hat die neue Fertigungsstraße zusammen mit Jan Paul de Vries, Leiter des Geschäftsbereichs High Performance Elastomers, Stefan Rittmann, Leiter Business Line Chloropren-Kautschuk und dem Betriebsleiter Ralf Tappe offiziell eröffnet. In dieser Anlage wird die neuartige „Dry Finishing“-Produktionstechnik des Unternehmens eingesetzt, die die Anzahl der Produktionsschritte vermindert und so den Wasserverbrauch und Abgasausstoß vermindert. So wird der hergestellte Kautschuk in einem speziellen Extrusionsapparat entwässert, der deutlich weniger Wasser benötigt und damit auch weniger Abwasser produziert. Zudem entfällt der Einsatz von Erdgas, das bislang notwendig war, um den Kautschuk zu trocknen. Dadurch entsteht weniger Abluft.

Mit dem Produktionsausbau bietet der Hersteller unter den Namen ‚Baypren High Performance‘ und ‚Baypren Green Finishing‘ auch zwei neue Baypren-Typen an, bei denen zum einen die Vernetzungseigenschaften und zum anderen das Fließverhalten verbessert ist. Um die Nachfrage nach den „klassischen“ Baypren-Varianten weiter bedienen zu können, werden die bereits in Betrieb befindlichen Fertigungsstraßen weiter produzieren.

(dw)

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