Lanxess nimmt Hightech-Kunststoff-Anlage in Belgien in Betrieb

03.07.2014 Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat wie geplant seine neue Anlage für Polyamid-Kunststoffe in Antwerpen, Belgien, in Betrieb genommen. Die World-scale-Anlage für Polyamid-Kunststoffe ist für eine Jahreskapazität von rund 90.000 t ausgelegt und repräsentiert ein Investitionsvolumen von 75 Mio. Euro. 

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Lanxess nimmt Hightech-Kunststoff-Anlage in Belgien in Betrieb

Die Automobilindustrie ist der größte Kunde für den Lanxess Geschäftsbereich High Performance Materials (HPM) (Bild:Lanxess)

Hauptabnehmer für die Leichtbau-Kunststoffe ist die Automobilindustrie. Nach der aktuellen Startphase wird in den kommenden Monaten die Auslastung der Anlage schrittweise gesteigert. Die gesamte Menge der bei Lanxess in Antwerpen hergestellten Kunststoffe wird im weltweiten internen Netzwerk von Compoundier-Anlagen zu den finalen Produkten der Marke Durethan weiterverarbeitet. Die neue Anlage zur Polymerisation von Hightech-Kunststoffen steht auch in unmittelbarer Nähe zur Caprolactam-Anlage, die der Konzern in Antwerpen betreibt. Caprolactam ist das zentrale Vorprodukt für die Kunststoff-Herstellung. Mit Inbetriebnahme der Polyamid-Anlage wird Lanxess einen höheren Anteil von Caprolactam intern weiterverarbeiten können.

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