Lanxess schließt Kapazitätsausbau für Hightech-Kunststoffe in den USA ab

08.01.2016 Lanxess hat eine zweite Produktionsstraße für die Compoundierung von Hightech-Kunststoffen in seiner Anlage in Gastonia, North Carolina, USA, wie geplant in Betrieb genommen. In die Erweiterung hat das Unternehmen rund 15 Mio. US-Dollar investiert und die Produktionskapazität von 20.000 auf 40.000 t/a verdopppelt.

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Lanxess schließt Kapazitätsausbau für Hightech-Kunststoffe in den USA ab

Mit Abschluss der Arbeiten steigt die Produktionskapazität der Anlage in Gastonia von 20.000 auf 40.000 t/a (Bild: Lanxess)

In der Anlage entstehen die Basispolymere Polyamid (PA) und Polybutylenterephthalat (PBT) die der Spezialchemie-Konzern nach Kundenwunsch mit speziellen Additiven und Glasfasern vermischt und zu den Hochleistungskunststoff-Produktlinien Durethan und Pocan verarbeitet. Diese kommen hauptsächlich in der Automobilindustrie zur Produktion leichterer Kunststoffkomponenten zum Einsatz, die unter anderem Metallteile in Fahrzeugen ersetzen und damit Kraftstoffverbrauch und Emissionen verringern. „Mit dieser Investition unterstreichen wir unseren verstärkten Fokus auf Hochleistungskunststoffe und damit unsere Strategie, das Geschäft in Marktsegmente mit höherer Wertschöpfung zu verlagern“, erklärt Hubert Fink, Vorstandsmitglied bei Lanxess. „Der Kapazitätsausbau in Gastonia ist darüber hinaus ein klares Bekenntnis zu Nordamerika, eine für uns bedeutende Wachstumsregion.“

Das Unternehmen plant, in den kommenden Jahren zwischen 50 und 100 Mio. Euro für organisches Wachstum in sein Geschäft mit Hochleistungskunststoffen zu investieren. „Mit den Investitionen werden wir die Balance unserer Polyamid-Wertschöpfungskette weiter verbessern und den weltweiten Ausbau unseres Geschäfts für technische Kunststoffe vorantreiben“, kommentiert Michael Zobel, Leiter des Geschäftsbereichs High Performance Materials.

 

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