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Lanxess startet mit starkem ersten Quartal in das Jahr 2008

03.06.2008

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Im ersten Quartal 2008 hat Lanxess einen Umsatz von 1,535 Mrd. Euro erzielt. Bereinigt um Portfolio- und Wechselkurseffekte wurde der entsprechende Vorjahreswert um 8,1 % übertroffen, unbereinigt sank der Umsatz um 10,3 %. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wuchs um 0,5 % auf 220 Mio. Euro. Dabei kompensierten Preis- und Mengensteigerungen die Auswirkungen der ungünstigen Rohstoffpreis- und Wechselkursentwicklungen. Im Vorjahr war noch der Ergebnisbeitrag von rund 10 Mio. Euro des mittlerweile abgegebenen Lustran Polymers-Geschäfts enthalten. Der Konzerngewinn verbesserte sich um 13,2 % auf 103 Mio. Euro.

Um Portfoliomaßnahmen und Währungseffekte korrigiert, steigerte der Konzern den Umsatz in allen Regionen. Der Anteil der Region Asien/Pazifik am Gesamtumsatz erhöhte sich von 17,5 auf 18,3 %. Zweistellige Wachstumsraten wurden in Indien, Japan und China erzielt. In Deutschland nahm der bereinigte Umsatz um 1,8 % zu. Der Inlandsanteil am Gesamtumsatz stieg leicht von 24,0 auf 24,3 %. In der Absatzregion Emea (Europa ohne Deutschland, Mittlerer Osten und Afrika) erreichte Lanxess bereinigt eine Umsatzausweitung um 5,9 %. Insbesondere die Märkte in Westeuropa stützten das Wachstum, wobei Belgien einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich verzeichnete Der Anteil der Region Emea am Gesamtumsatz lag mit 36,0 % um 1,5 % über dem Vorjahreswert. Der bereinigte Umsatz in der Region Amerika wuchs um 5,4 %. Sowohl Nord- als auch Lateinamerika trugen mit einstelligen Wachstumsraten zum Umsatzplus bei. Der Anteil der Region am Gesamtergebnis sank von 24,0 auf 21,4 %.

Für das Geschäftsjahr 2008 geht die Konzernleitung davon aus, dass sich das globale Wirtschaftswachstum weiter abschwächen wird. Die weltweite Chemiekonjunktur dürfte allerdings stabil bleiben, getragen von der robusten Nachfrage in den Regionen Asien/Pazifik, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa. Die Aussichten für die chemische Industrie in Nordamerika hingegen trüben sich ein. Dies gilt vor allem für die Vorprodukte für die Bereiche Bau und Automobil. Für die Absatzbranchen Reifen und Agrochemikalien wird jedoch eine robuste Nachfrage erwartet. Insgesamt rechnet der Chemiekonzern im Jahr 2008 mit einer operativen Umsatzsteigerung und einem EBITDA vor Sondereinflüssen von über 700 Mio. Euro.

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