F&E

Lanxess Urethane Systems schließt Kooperation zur Materialforschung

13.10.2017 Die Business Unit Urethane Systems des Spezialchemie-Konzerns Lanxess kooperiert mit dem Center For Research On Polymers (CUMIRP) des Fachbereichs Polymer Science and Engineering der University of Massachusetts Amherst in den USA. Das Unternehmen will damit seine wissenschaftliche Forschung im Bereich Materialien der nächsten Generation vertiefen.

Anzeige
Science.

Ziel der Zusammenarbeit von Lanxess Urethane Systems mit der University of Massachusetts Amherst ist die Entwicklung innovativer Urethan-Materialien. (Bild: Lanxess)

CUMIRP fungiert als Schnittstelle, die universitäre Forschung und Bildung mit Partnerunternehmen zusammenbringt. Ihr Ziel ist es, Ressourcen optimal zu nutzen und die Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklung und Verarbeitung polymerer Werkstoffe auszubauen. Lanxess ist künftig Teil des Clusters für Flammschutzmittel (Cluster F) und des Clusters für mechanische Eigenschaften und additive Fertigung (Cluster M). Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung innovativer Urethan-Materialien. Der Schwerpunkt soll auf der grundlegenden Erforschung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen liegen, auf deren Grundlage neue Verarbeitungsverfahren und Chemikalien entstehen sollen. Die Zusammenarbeit beginnt noch im Oktober 2017.

Langfristig erwartet Lanxess Kosteneinsparungen durch hocheffiziente Lösungen sowie eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien und die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte. Zudem bietet die Kooperation die Möglichkeit, andere Unternehmen als Partner und/oder Kunden zu gewinnen.

Polymerforschung auf höchstem Niveau

Der Fachbereich Polymer Science and Engineering der University of Massachusetts Amherst ist das führende Institut für Polymerwissenschaften in den USA und weltweit eines der größten wissenschaftlichen Kompetenzzentren für Polymerwissenschaften. Derzeit beschäftigt der Fachbereich mehr als 200 Wissenschaftler, verfügt über eine instrumentelle Ausstattung im Wert von 24 Mio. US-Dollar und hat bereits über 600 Doktortitel verliehen.

Loader-Icon