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Lanxess vergrößert Membranproduktion in Bitterfeld

01.08.2017 Der Spezialchemiehersteller Lanxess hat zur Jahresmitte seine Produktionskapzität für Umkehrosmosemembranen in Bitterfeld verdoppelt.

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Ionenaustauscher Produktion Bitterfeld

Produktion von Umkehrosmose-Membranen in Bitterfeld (Bild: Lanxess)

Der Hersteller will damit den jährlich um zehn Prozent wachsenden Markt bedienen. Seit dem Produktionsstart im September 2011 und der Markteinführung Anfang 2012 hat Lanxess das Produktspektrum an Membranelementen kontinuierlich ausgebaut.

Die Produktion der Membranelemente erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Sie beginnt mit der Herstellung einer aus mehreren Einzelschichten bestehenden Dünnfilm-Verbundmembran. Auf eine ungewebte Trägersubstanz aus Polyester werden eine Polysulfon-Trägerschicht und die aktive Filterschicht aufgetragen. Letztere besteht aus Polyamid und wird in einem komplexen Beschichtungsprozess aufgebracht. Als Flachmembran gefertigt, werden die Umkehrosmose-Membranen mit Hilfe von hochautomatisierten Wickelrobotern (Autowinder) zu einem spiralförmig gewickelten Element geformt. Dieses dient dazu, das Rohwasser an die Membranoberfläche heranzuführen und das Permeat, das Filtrat, zu sammeln.

Neben dem Betrieb für Membranelemente betreibt Lanxess in Bitterfeld auch noch die weltweit größte Anlage für monodisperse Ionenaustauscher.
(as)

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