Linde baut Luftzerlegungsanlage in Indonesien

18.06.2011 Der Technikkonzern Linde hat die Absicht bekannt gegeben, im indonesischen Cilegon eine Luftzerlegungsanlage (LZA) zu errichten. Die Inbetriebnahme des Werkes, dessen Kosten 88 Mio. Euro betragen werden, ist für Oktober 2013 vorgesehen.

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Linde baut Luftzerlegungsanlage in Indonesien

Einen entsprechenden Vertrag wurde zwischen Lindes indonesischer Landesgesellschaft und Stahlunternehmen PT. Krakatau Posco (PTKP) unterzeichnet. Letzteres ist ein Joint Venture, bestehend aus dem südkoreanischen Stahlunternehmen Posco und Krakatau Steel. PTKP baut zurzeit in der Region ein Stahlwerk mit einer Kapazität von 3 Mio. t Stahl pro Jahr, der hierfür benötigte Sauerstoff soll von Lindes LZA kommen.
„Es handelt sich bei diesem On-site-Projekt um die größte Einzelinvestition, die Linde in Indonesien bisher getätigt hat“, erklärt Sanjiv Lamba, Mitglied des Vorstandes der Linde AG und verantwortlich für das Asiengeschäft des Unternehmens. Nach Fertigstellung soll die Anlage neben täglich 2.000 t Sauerstoff auch Flüssiggase wie Stickstoff und Argon für den regionalen Markt produzieren, der im Westen Javas einen steigenden Bedarf an Industriegasen verzeichnet.

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