Anlagenbau

Linde baut Verflüssiger in Duisburg

30.06.2016 Am Standort Duisburg hat Linde Anfang Juni mit dem Bau eines neuen Verflüssigers begonnen. Die Anlage soll Anfang 2018 in Betrieb gehen und rund 200.000 Tonnen Flüssigstickstoff pro Jahr produzieren.

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Linde_Luftzerlegungsanlage

Linde strebt ein modulares Konzept für seine Verflüssigungsanlagen an. (Bild: Linde)

Mit dem Verflüssiger in Duisburg geht das Unternehmen neue Wege: Das System ist als globales Standardprodukt konzipiert, das später weltweit im Unternehmen zum Einsatz kommen soll. Ein hoher Modularisierungsgrad reduziert den Arbeitsaufwand auf der Baustelle erheblich. Darüber hinaus ist das Anlagenkonzept auf eine hohe Flexibilität in der Betriebsweise ausgelegt: Kurze An- und Abschaltzeiten erlauben rasches Anpassen sowohl an den jeweiligen Produktionsbedarf als auch an den flexiblen Strommarkt.

Mit dem Neubau stärkt das Unternehmen den Standort Duisburg und passt seine Produktionskapazitäten an die starke Nachfrage nach Flüssigstickstoff im Rhein-Ruhr-Gebiet an. Auf dem Linde-Gelände im Norden der Ruhrmetropole sind bereits drei Luftzerlegungsanlagen im Einsatz. Der Konzern beliefert so die zahlreichen Großkunden in der Chemie- und Elektronikindustrie in der Region auf kurzem Weg. Des Weiteren zählen zu den Abnehmern Nahrungsmittelhersteller, die Flüssigstickstoff in Lebensmittelqualität in Produktionsprozessen und bei der Verpackung einsetzen, sowie viele mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen.

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