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Linde entwickelt schwimmende LNG-Anlage im Mega-Format

13.07.2011 Der Industriegasproduzent Linde und sein Projektpartner, das in den Niederlanden ansässige SBM Offshore, haben einen Kooperationsvertrag mit PTT FLNG und PTTEP Australasia über die Entwicklung einer schwimmenden Erdgasverflüssigungsanlage vor der Nordküste Australiens unterzeichnet.

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Linde entwickelt schwimmende LNG-Anlage im Mega-Format

Die schwimmende LNG-Anlage soll Ende 2016 die Förderung aufnehmen (Bild: Linde AG)

Die Förderkapazität der Anlage, die 680 km westlich von Darwin, Australien, und 200 km südöstlich von Indonesien liegen soll, beträgt jährliche 2 Mio. t Liquefied Natural Gas (LNG). Die Aufbauten des Föderschiffs wird die Engineering Division von Linde übernehmen, da die Gasvorbehandlung sowie die Erdgasverflüssigung auf unternehmenseigener Technologie basieren.

Eine Vorstudie des Projektes hat bereits im März 2011 begonnen. Sie soll zeigen, ob die Erdgasvorkommen der Felder Cash/Maple, Oliver und Southern den Erwartungen entsprechen. Bei positivem Bescheid beginnen Ende des Jahres die Front-end-Engineering- sowie die Planungsphase des Projektes. Die abschließenden Investitionsentscheidung soll Ende 2012 fallen. Den Beginn der kommerziellen Förderung setzt das Unternehmen auf das Ende 2016.

SBM Offshore ein Anbieter für Floating Production sowie Storage-and-offloading-Anlagen in der Ölindustrie. Die Floating LNG-Technologie des Unternehmens ermöglicht die wirtschaftliche Erschließung küstenferner Offshore-Gasfelder. PTT FLNG ist in Produktion und Vertrieb von Erdgas tätig. PTTEP Australasia betreibt die in Frage kommenden Gasfelder.

Ein ähnliches Projekt in noch größerer Dimension wird zurzeit von Shell in Angriff genommen. Den dazugehörigen Artikel lesen Sie hier.

 

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